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Kind sitzt vor einem Aschenbecher und hält sich die Nase zu
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Passivrauchen kann bei Kindern zu Übergewicht führen

Neue Studie

Dass Passivrauchen schadet, ist schon seit Langem bekannt. Eine neue kanadische Studie hat nun herausgefunden, dass die Schäden für Kinder weit über das bisher bekannte Ausmaß hinausgehen. Rauchen ist ungesund – das steht inzwischen auf jeder Zigarettenpackung.  

Expertenrat von 
Silke Lemhöfer, Heilpraktikerin und Dozentin

Dass die Schadstoffe im Passivrauch oft noch konzentrierter sind als beim aktiven Rauchen, ist vielen rauchenden Eltern dagegen vielleicht nicht bewusst. In einer Langzeitstudie über Kindesentwicklung aus Quebec haben kanadische Forscher jetzt untersucht, wie sich Passivrauchen auf die Entwicklung von Kindern auswirkt. Dabei haben sie festgestellt, dass neben dem bisher schon bekannten erhöhten Risiko von Atemwegserkrankungen auch ein Zusammenhang zwischen rauchenden Eltern und übergewichtigen Kindern besteht.

Passivrauchen bringt Stoffwechsel von Kindern durcheinander

Eine an der Studie beteiligte Ärztin erklärt, dass Passivrauchen für Kinder so besonders gefährlich ist, weil sie aufgrund der noch unreifen Organsysteme einen höheren Sauerstoffbedarf haben als Erwachsene. Sie atmen schneller und nehmen dadurch zwei bis dreimal so viel Rauch auf wie ein Erwachsener.

Das belastet nicht nur die Atemwege, sondern bringt den kindlichen Stoffwechsel durcheinander. Das Risiko von Übergewicht im Teenager-Alter steigt dadurch laut der Studie bei häufigem Passivrauchen um 43 Prozent.

Doch nicht nur das: Die Milchzähne nehmen Schaden, und das Risiko des „plötzlichen Kindstods“ steigt ebenfalls.

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