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Konzentrationsübung
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6 Turbo-Übungen für eine bessere Konzentration

Sich richtig konzentrieren lernen

Konzentration ist wichtig, ob in Alltag, Schule oder Beruf und je früher man beginnt zu lernen sich richtig zu konzentrieren, desto besser. Lesen Sie hier, wie Sie Ihrem Kind mit unseren Konzentrationsübungen zu mehr Konzentration verhelfen. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Mit den folgenden 6 Übungen können Sie die Konzentrationsfähigkeit Ihres Kindes trainieren

1. Konzentrationsübung: Große Ohren machen

Bei der Lieblingssendung im Fernsehen wird der Ton so leise wie möglich gestellt, um gerade noch zu verstehen. Wie lange hält Ihr Kind es aus, sich so intensiv zu konzentrieren? Machen Sie aus dem Fernsehen ein Konzentrationsspiel:

Nach einer Sendung können Sie sich gegenseitig Fragen zum Inhalt und Aussehen stellen, z.B.: „Wie sah die Brille des Vaters aus, welches Auto hat die Mutter gefahren und welche Farbe hatte die Armbanduhr des Kindes?“

2. Konzentrationsübung: Einen Apfel beschreiben

Ihr Kind soll sich auf einen Gegenstand solange wie möglich konzentrieren und ihn hinterher detailliert beschreiben. Je schlichter der Gegenstand ist, beispielsweise ein Apfel oder eine Banane, desto schwieriger ist es, seine kleinen Besonderheiten zu bemerken. Kann es einen Apfel so konzentriert beschreiben, dass Sie ihn unter zehn anderen herausfinden können?

3. Konzentrationsübung: Tägliche Ruhephase einbauen

Einmal am Tag sollte Ihr Kind zur Ruhe kommen und Zeit ohne Bildschirmmedien oder spezielle Anforderungen verbringen. Üben Sie erst gemeinsam, es sich für circa eine Viertelstunde auf dem Sofa bequem zu machen und einfach nur zu entspannen. Ruhige Musik ist dabei erlaubt.

4. Konzentrationsübung: Regelmäßig zusammen spielen 

Spielzeit ist Konzentrationstraining in Reinform. Ganz gleich ob Gesellschaftsspiele, Konstruktionskästen oder Geschicklichkeitsspiele: Solange ein Kind lernt, nicht vorzeitig aufzugeben und sich an die Regeln zu halten, fördert es damit Aufmerksamkeit und Konzentration.

Aber Achtung: Das Spielniveau muss es dem Kind erlauben, Erfolgserlebnisse zu erleben! Ist das Niveau zu hoch, wird Ihr Kind durch fehlende Spielfreude frustriert und verliert seine Motivation und ist nicht mehr konzentriert.

5. Konzentrationsübung: Meditation mit Mandalas 

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Kind an manchen Tagen oder in manchen Situationen besonders unruhig ist, bestehen Sie auf eine aktive Ruhezeit. Besonders gut eignet sich dafür das Ausmalen von Mandalas, denn bei dieser feinmotorischen Herausforderung muss Ihr Kind sich nicht auf andere konzentrieren, sondern kann ganz in der Aufgabe aufgehen. Eine beschauliche Atmosphäre, zum Beispiel ein Duftlämpchen und Entspannungsmusik, helfen dabei.

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