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Pubertierende müssen lernen Ordnung zu halten.
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Schluss mit Chaos: Ordnung halten in der Pubertät!

Wieviel Unordnung darf ich durchgehen lassen?

„Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.“ Dieses Zitat von Albert Einstein hat Ihr pubertierender Nachwuchs vermutlich bereits als Rechtfertigung für sein Zimmer- oder Schreibtischchaos benutzt. Wenn Sie sich dabei nicht auf eine philosophische Diskussion einlassen wollen, sondern Handlungsanweisungen suchen, erfahren Sie hier  

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Auf die Frage: „Wie viel Chaos darf ich durchgehen lassen?“, kann man zunächst ganz allgemein antworten: „Sie dürfen genau so viel Chaos durchgehen lassen, wie es für Sie als Mutter oder Vater einerseits noch vertretbar ist und andererseits Ihr Kind das Chaos selbst noch im Griff hat.“ Zwei Perspektiven also sind bei diesem Thema zu klären:

2 Perspektiven auf das pubertäre Chaos

Perspektive 1: Ihr persönlicher Blick, Ihre Wahrnehmung, Ihre Empfindungen

Lange haben Sie die „Schneise der Verwüstung“, die Ihr Kind täglich hinter sich herzieht, ertragen oder nach fehlgeschlagenen Ermahnungen sogar selbst beseitigt. Nun ist Ihre Geduld am Ende – und das darf Ihr Kind ruhig spüren. Sie dürfen beherzt ausflippen und Ihrem Nachwuchs in aller Deutlichkeit sagen, dass auch Sie hier wohnen und sich in den eigenen vier Wänden gerne unfallfrei und geruchsneutral bewegen möchten. Doch bevor Sie Ihrem Ärger Luft machen, sollten Sie sich noch folgende selbstkritische Fragen stellen:

  1. Wer hat hier tatsächlich das Problem?
    Bin ich vielleicht übertrieben ordnungsliebend? Sehe nur ich das Chaos, oder was meinen die anderen Familienmitglieder? Findet mein Kind trotz Chaos alle seine (Schul-)Sachen und arbeitet es konzentriert und ist organisiert?
  2. Wie weit fällt der Apfel wirklich vom Stamm?
    Gibt es in der Familie vielleicht noch weitere Chaoten? Gehöre ich, Mutter oder Vater, dazu? Wie sieht eigentlich mein eigener Schreibtisch aus? Welches Vorbild gebe ich für mein Kind ab? Passen Sie die Heftigkeit Ihres Wutausbruchs einfach dem Ergebnis Ihrer Antworten an.

Perspektive 2: Der pubertäre Blick Ihres Kindes auf das vermeintliche Chaos

Kinder und Jugendliche haben meist ihre eigenen Vorstellungen von Ordnung und somit auch eine andere Wahrnehmung des Problems als Ihre Eltern. Ihr Kind fühlt sich vielleicht wirklich in seinem Chaos wohler als in einem aufgeräumten Zimmer. Oder Ihrem Kind ist ehrlich nicht bewusst, dass es seine Sachen einfach überall stehen und liegen lässt. In der Pubertät setzt Ihr Kind mitunter eben deutlich andere Prioritäten als Sie.

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