Kommentare:
© Klaus Eppele - Fotolia.com

Wie Ihr Kind konzentriert Hausaufgaben machen kann

Bei der Sache bleiben

Damit Ihr Kind seine Hausaufgaben schnell und gut erledigen kann, muss es sich konzentrieren können. Kann sich Ihr Kind ohne Ablenkung und Unterbrechung auf eine Aufgabe konzentrieren, dann versteht es besser, worum es inhaltlich geht, es macht weniger Fehler und ist schneller fertig. Doch leider gelingt das nicht allen Schülern. Vor allem in der Pubertät sind viele besonders „anfällig“ für Störungen oder Ablenkungen bei den Hausaufgaben. Wie Sie Ihr Kind dann hilfreich unterstützen können, erfahren Sie hier. 

Wie gut sich Ihr Kind bei den Hausaufgaben konzentrieren kann, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel, ob der Lehrer nett ist, ob der Kopf „frei“ ist, ob Ihr Kind sich gesund fühlt, ob es häufig gestört wird etc. Auch die eigene Motivation spielt natürlich eine wichtige Rolle. Hinzu kommt, dass die Konzentration eine Fähigkeit ist, die der Mensch von klein auf trainiert und so Schritt für Schritt immer weiter ausbildet. Je besser die „Trainingsbedingungen“ für Ihr Kind waren bzw. sind, umso besser kann es sich also konzentrieren – vorausgesetzt, es leidet nicht an einer diagnostizierten Konzentrationsstörung. Ist Ihr Kind erst einmal in der Pubertät, haben Sie als Eltern zwar nur noch begrenzt Einfluss auf die weitere Entwicklung der Konzentrationsfähigkeit Ihres Kindes – sinnvoll unterstützen können Sie Ihr Kind jedoch trotzdem. 

Was können Sie tun?

Als Eltern können Sie Ihr Kind am besten beim konzentrierten Arbeiten unterstützen, indem Sie möglichst optimale Rahmenbedingungen dafür schaffen.

Sorgen Sie für ausreichend Zeit!

Konzentration braucht Zeit! Doch Zeit ist in der Schule schon äußerst knapp bemessen: Fehlt sie dann auch noch zu Hause, ist konzentriertes Lernen kaum möglich. Ihr Kind wird nach der Schule eine längere Pause brauchen, bevor es sich wieder fit fühlt und konzentriert an seine Hausaufgaben setzen kann. Auch zwischendurch benötigen Schüler ab zwölf Jahren in der Regel spätestens alle 30 Minuten eine fünfminütige Pause. Doch das ist noch nicht alles: An manchen Tagen braucht Ihr Kind vielleicht etwas mehr Anlaufzeit, bis es sich tatsächlich voll auf seine Hausaufgaben einlassen kann. Vor allem die Verarbeitung von neuem Lernstoff dauert oft länger. Selbst Schnelllerner benötigen dann zwischendurch häufiger Pausen, damit der Lernstoff verlässlich im Langzeitgedächtnis gespeichert werden kann. Ist der Terminplan Ihres Kindes zu eng gesteckt, könnte ihm diese wichtige Zeit fehlen. Hinzu kommt, dass das Interesse an einem Lerngegenstand meist erst mit dem Verständnis und einem größeren Wissensumfang an entsteht. Interesse setzt also eine intensive Beschäftigung mit den Lerninhalten voraus – und dazu braucht Ihr Kind Zeit. Zudem gibt es Schüler-Typen, die unter Druck – also auch unter Zeitdruck – nicht gut arbeiten können. Wo andere Schüler endlich anfangen, Gas zu geben, „erstarrt“ dieser Schüler-Typ und schafft gar nichts mehr. Überlegen Sie also, wo Sie Ihrem Kind zeitlich mehr Luft verschaffen können. Zum Beispiel, indem Sie

  • versuchen, nicht feste Termine, wie z.B. Arztbesuche, mit genügend Abstand zur Hausaufgabenzeit zu legen,
  • feste Termine, wie Musikunterricht oder Nachhilfe, auf Tage verlegen, an denen Ihr Kind in der Regel weniger Hausaufgaben aufbekommt,
  • Verabredungen Ihres Kindes mit Freunden nur an zuvor gemeinsam festgelegten Tagen und auch erst ab einer bestimmten Uhrzeit vorschlagen,
  • Ihrem Kind raten, an „freien“ Tagen schon einmal vorzuarbeiten etc.
Diesen Artikel weiterlesen?
mehr erfahren...

Mit welchen 7 Tipps Ihr Kind auch umfangreiche Hausaufgaben bewältigen kann, und welche Rolle eine gesunde Ernährung und ausreichender Schlaf spielen, erfahren Sie hier als Leser des "Pubertäts-Überlebensbriefs"!

Diesen Artikel freischalten

Dies ist ein Premium-Inhalt auf Elternwissen.com, der nur Abonnenten unserer monatlichen Eltern-Ratgeber angezeigt wird.

Wenn Sie diesen Artikel weiterlesen möchten, können Sie hier ein 30-tägiges Test-Abonnement abschließen.

Bitte wählen Sie Ihr Wunsch-Produkt aus:

Sie sind bereits Premium-Mitglied?

Geben Sie hier Ihren Benutzernamen und Passwort ein:

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten

Kommentare zu "Wie Ihr Kind konzentriert Hausaufgaben machen kann"

Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden.
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Lernen und Motivation" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Lernen und Motivation" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?