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So gelingt die Einschulung in die Grundschule

So gelingt die Einschulung in die Grundschule

» Gut vorbereitet zur Einschulung

Die Einschulung in die Grundschule verlangt Ihrem Kind, dem frischgebackenen Erstklässler, einiges neues ab. Wir zeigen Ihnen, was Sie im Vorfeld der Einschulung in die Grundschule und in der wichtigen Anlaufphase tun können, um Ihr Kind optimal zu unterstützen.

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wenn Ihr Kind mit der Einschule in die Grundschule kommt. Das ist nicht nur für den Erstklässler selbst, sondern auch für Sie als Eltern eine große Herausforderung. Anders als im Kindergarten gelten in der Grundschule nun verbindliche Anwesenheitszeiten im Unterricht, von Ihrem Kind wird bereits als Erstklässler mehr Selbstständigkeit gefordert, und die gezielten Leistungsanforderungen sind auch neu. Gerade in den ersten Wochen und Monaten nach der Einschulung braucht ein Kind die Hilfe seiner Familie, um den Anforderungen als Erstklässler gewachsen zu sein.

Wenn Kinder in die Grundschule kommen, hören sie oft von allen Seiten Anekdoten und Geschichten rund um die Einschulung. Manchmal besuchen sie die zukünftige Schule auch schon vor dem ersten Schultag mit ihrer Kindergartengruppe. Eltern, Großeltern und Freunde erzählen von ihren eigenen Erfahrungen, aus Bilderbüchern und durch das Fernsehen wird ebenfalls ein spezielles Bild über den Schulalltag vermittelt. Welche der Informationen bei Ihrem Kind letztlich ankommen, entscheidet nicht unwesentlich darüber, ob es sich auf seine Einschulung freut oder ihr eher skeptisch und vielleicht sogar ängstlich gegenübersteht. Je mehr Sie Ihr Kind jedoch an den Entscheidungen rund um die Einschulung beteiligen, desto sicherer wird es sich fühlen. Beantworten Sie seine Fragen, räumen Sie Befürchtungen aus und schüren Sie keine Ängste mit Äußerungen wie: „In der Schule fängst der Ernst des Lebens an!“ Unterlassen Sie auch unbedingt kritische Äußerungen zu Lehrern oder Unterrichtsinhalten, denn sie könnten Ihr Kind schon vor der Einschulung negativ beeinflussen und seine Lernmotivation schmälern. Im Unterricht werden Sie nicht dabei sein können, und Ihr Kind muss lernen, bereits in der Grundschule mutig und selbstbewusst mitzuarbeiten.

Achtung: Schule im Wandel

In den letzten Jahren ist die Schullandschaft in Bewegung gekommen: Die Unterrichtskonzepte und Lerninhalte von früher haben sich stark verändert. Erzählungen von Großeltern oder Eltern sind daher nicht mehr auf heute zu übertragen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich keine zu konkreten Vorstellung von der Schule macht, die dann enttäuscht werden. Legen Sie vielmehr Wert darauf, dass Ihr Kind unterschiedliche Meinungen und die Vielfalt der individuellen Sichtweisen kennen lernt.

So erleichtern Sie Ihrem Kind die Einschulung als Erstklässler

  • Besuchen Sie die örtliche Grundschule, z. B. zu einem Sommerfest, damit Ihr Kind das Gebäude schon einmal kennen lernt.
  • Nutzen Sie vor der Einschulung den Schulhof in den Ferien oder am Nachmittag zum Spielen, damit Ihr Kind sich später dort schon gut orientieren kann.
  • Übertragen Sie Ihrem Kind kleine Aufgaben im Alltag, damit es langsam lernt, Verantwortung zu übernehmen und dies als Erstklässler anwenden kann.
  • Falls noch nicht geschehen: Üben Sie bereits vor der Einschulung unbedingt regelmäßige Schlafenszeiten ein (10 bis 12 Stunden Schlaf brauchen Kinder aus der Grundschule, um fit und ausgeruht zu sein).
  • Üben Sie das pünktliche Aufstehen nicht erst am ersten Schultag, sondern schon eine Woche vor der Einschulung.
  • Gehen Sie mit Ihrem Kind den künftigen Schulweg einige Male ab. Viele Grundschulen halten Pläne bereit, auf denen der sicherste Schulweg verzeichnet ist.
  • Nehmen Sie Ängste und Fragen Ihres Kindes ernst und sprechen Sie mit ihm über seine Befürchtungen.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind vor der Einschulung eine positive und selbstverständliche Einstellung zur Schule. Schließlich bedeutet der Schulbesuch zwar für Ihr Kind anfangs eine große Veränderung, letztlich ist er aber durch die geltende Schulpflicht etwas vollkommen Normales für alle Kinder.

Der große Tag der Einschulung: Ihr Kind wird zum Erstklässler

Je nach Bundesland und Region gestalten Grundschulen ihre Feiern zur Einschulung unterschiedlich. Fast überall werden von den älteren Grundschülern liebevolle Projekte für die Erstklässler vorbereitet. Ein kleines Theaterstück, Reime und Gedichte oder Tanzdarbietungen sorgen für eine lockere Atmosphäre und nehmen den Erstklässlern ihre Angst. Besonders schön ist es, wenn jeder neue Erstklässler aus einer höheren Klasse einen Paten an seine Seite gestellt bekommt. Diese Paten kümmern sich in den Schulpausen um ihre Schützlinge und beantworten Ihnen geduldig all ihre Fragen. Davon profitieren beide Seiten.
Kurz vor oder nach der Begrüßungsfeier der Einschulung lernen die Kinder ihre Klasse und ihre neue Lehrerin/ihren neuen Lehrer kennen. Richtiger Unterricht findet natürlich in der ersten Stunde noch nicht statt, stattdessen stellen sich alle vor und erhalten die ersten Informationen für die kommenden Schultage. Oft bekommen die Kinder hier eine Liste der in der Grundschule benötigten Dinge, falls sie noch nicht im Vorfeld per Post zugestellt worden ist. Hefte, Stifte, Ordner und Schutzfolien folgen einem bestimmten System, das in jeder Klasse anders sein kann.

Mein Tipp

Die Eindrücke ihres ersten Schultages überwältigen viele der kleinen Erstklässler. Um die Anspannung wieder abzubauen und ihrem Kind Gelegenheit zu geben, ausführlich über seine Erlebnisse zu berichten, bietet sich ein Spaziergang im Wald und ein Zoo- oder Tierparkbesuch an. Durch die Bewegung an der frischen Luft verliert sich die Aufregung, und beim Laufen können Sie sich mit Ihrem Kind wunderbar über die Einschulung und den ersten Schultag als Erstklässler unterhalten. Das Wetter spielt im Spätsommer ja meistens mit, sodass Ausflügen im Freien nichts entgegensteht.

Welche Fähigkeiten Ihr Kind für die Schule braucht, eine Checkliste für den richtigen Schulranzen und viele Tipps für die Füllung der Schultüte sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Lernen und Fördern mit Spaß!“.

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Nettes aus Kindermund :)

Sprudel-Pferd: Ich unterhielt mich mit unserer Tochter Lisa (5 Jahre) über Pferdefutter. Sie wollte wissen, was denn die Folge falscher Fütterung wäre. Ich antwortete, dass dann das arme Pferd wohl eine Kolik bekäme, das führe zu großen Schmerzen. Am Abend erzählte Lisa meinem Mann, dass man Pferde immer richtig füttern müsse, denn sonst bekämen sie „Kohlensäure“.