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Auslandsaufenthalt und Schüleraustausch
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Der erfolgreiche Auslandsaufenthalt: Tipps für Eltern!

Schüleraustausch und Sprachreisen für Teenager

Immer mehr Teenager nutzen die Gelegenheit, während der Schulzeit ins Ausland zu gehen, um Sprachkenntnisse zu erlangen und zu vertiefen. Die folgenden Tipps sollen Ihnen helfen, bei der Wahl des Auslandsaufenthalts mit Ihrem Kind eine gute Entscheidung zu treffen. 

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Ihrem Kind bieten sich zwei verschiedene Alternativen für den Auslandsaufenthalt an: der Schüleraustausch und die Sprachreise.

1. Möglichkeit: Schüleraustausch in der Pubertät

Da Schüleraustausch-Programme im direkten Austausch mit Gegenbesuch zwischen einer deutschen Familie und einer Familie im Ausland heute kaum mehr stattfinden, spricht man heute vermehrt von Auslandsjahr, Austauschjahr, Schuljahr im Ausland oder von einem High-School-Besuch. Normalerweise lebt Ihr Kind dabei mehrere Monate in einer Gastfamilie, besucht die weiterführende Schule vor Ort und nimmt so aktiv am Familienleben und -alltag teil. Immer mehr der deutschen Gastschüler entscheiden sich alternativ für die Unterbringung in einem Internat.

Dauer und Start des Schüleraustauschs

Eine „richtige“ oder „falsche“ Dauer für einen Schüleraustausch gibt es daher nicht. Je nach Programm und Gastland sind verschiedene Zeiträume realisierbar. So gibt es oft die Option für ein Schuljahr oder ein Schulhalbjahr. Insbesondere in den Ländern, die ihr Schuljahr in drei oder vier so genannte Terms einteilen, ist auch ein kürzerer Aufenthalt von etwa drei Monaten möglich. In der Regel können die meisten Programme vor Ort noch verlängert werden.

Meist bietet sich ein Auslandsjahr während der Pubertät nach dem Abschluss der Mittelstufe und vor dem Eintritt in die Oberstufe an. Seit der Einführung der Schulzeitverkürzung G8 geht der Großteil deutscher Austauschschüler somit nach der 9. Klasse bzw. im Laufe der Jahrgangsstufe 10 ins Ausland. Außerdem ist es denkbar, als Gymnasiast das Einführungsjahr der Oberstufe erst noch regulär zu durchlaufen, danach an einem Schüleraustauschprogramm teilzunehmen, um schließlich nach der Rückkehr mit der 11. Klasse einzusteigen. Ebenso beenden Haupt-, Real- und oft auch Gesamtschüler erst mal die 10. Klasse, bevor sie für längere Zeit ins Ausland gehen. Sollte Ihr Kind noch in G8 sein, darf es die Jahrgangsstufe 11 und 12 der deutschen Oberstufe nicht verpassen, denn die beiden letzten Schuljahre sind abiturrelevant. Deshalb sollten Sie vor der Planung eines Schüleraustauschs die Vorgaben studieren und frühzeitig mit Ihrem Kind ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Schule führen.

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