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Der neue Lehrer
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Hilfe, ein neuer Lehrer! Wenn der neue Pädagoge zu Konflikten führt

Tipps für den Umgang mit neuen Lehrern und Unterrichtskonzepten

Gerade in Zeiten des Lehrermangels kann es oft vorkommen, dass Kinder neue Lehrer, eventuell in Form eines Vertretungslehrers bekommen. Wenn sich der neue Lehrer nicht mit dem vorherigen abgesprochen hat, kann es zu Schwierigkeiten kommen. Wie Sie mit neuen Lehrern am besten umgehen, lesen Sie hier. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Ob in der Grundschule oder auf der weiterführenden Schule: Lehrerwechsel sind keine Seltenheit. Gibt es einen neuen Pädagogen, müssen sich nicht nur diese auf ihre neuen Schüler einstellen. Auch Schüler müssen sich an den „Neuen“ gewöhnen, an seine Lehrformen und –mittel, sein Konzept, seine Persönlichkeit und auch an seine Erwartungen. Oft kommt es zu Konflikten zwischen Schülern und Lehrern, wenn der Lehrer plötzlich Anforderungen stellt, die beim vorherigen nicht abgefragt wurden. Das kann ein Wissenstand oder eine Vorgehensweise sein, die die Kinder nicht haben oder verstehen. Schalten sich dann die Eltern der frustrierten Kinder ein, kann es zu Unverständnis und Streit kommen.

Der neue Lehrer: Was muss mein Kind wissen?

Natürlich hat jeder Lehrer seine Erwartungen, welchen Wissenstand eine Klasse in einer gewissen Lernstufe haben sollte. Bedauerlicherweise kommt es vor, dass eine persönliche Übergabe der Klasse aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden kann. Wenn die neue Lehrkraft dann ein anderes Konzept vertritt, werden die Schüler leicht verunsichert und geraten aus dem Gleichgewicht. Sollte der Lehrer jedoch über den Kenntnisstand der Schüler Bescheid wissen, aber trotzdem Dinge verlangen, die die Schüler vorher nicht gelernt haben, müssen sich Eltern und Kinder aber keine Sorgen machen. Neue Inhalte, die noch nicht gelernt wurden, dürfen auch nicht geprüft werden!

Der neue Lehrer benotet unfair! Was kann ich tun?

Ein neuer Lehrer mit neuem Konzept birgt oft das Risiko, dass nun Dinge als fehlerhaft gelten, die für den vorherigen Lehrer nicht als solche galten. Das hat in der Regel nichts mit Unfairness zu tun, sondern mit den Lehrmethoden des Lehrers: Leider mangelt es in einigen Fällen an der Transparenz des Unterrichts. Hier sollten Sie und Ihr Kind Ruhe bewahren und das Gespräch mit dem neuen Lehrer suchen. Er kann am besten erklären, wieso er den Unterricht so gestaltet und Prüfungen benotet, wie er es tut.

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