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Zeugnis-Schock: So wird das nächste Schuljahr besser!

Schulnoten verbessern

Schlechte Noten führen natürlich nicht zu einem ausgelassenen Freudentaumel. Lesen Sie im folgenden Beitrag, wie Sie und Ihr Kind mit einem schlechten Zeugnis umgehen sollten, um motiviert ins nächste Schuljahr starten zu können. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Ich kenne Eltern, vor deren geistigen Auge läuft bei einer Fünf, Vier oder sogar Drei im Zeugnis Ihres Kindes automatisch ein mehrteiliger Katastrophenfilm ab: immer schlechter werdende Leistungen, Sitzenbleiben, verpatzter Übertritt, kein Schulabschluss, kein Ausbildungsplatz bis Harz IV. Stoppen Sie solche Kopfkino-Filme sofort! Wenn das Zeugnis Ihres Kindes schlechter als erwartet ausfällt, vielleicht sogar ernsthaften Anlass zur Besorgnis gibt, sollten Sie zunächst einmal tief durchatmen. Gerade in solchen Schrecksituationen sind die ersten Reaktionen meistens völlig überzogen und überhaupt nicht hilfreich. Ihr Kind ist sicherlich genauso unglücklich über seine Beurteilung und benötigt eher aufbauende Worte und Ich-Botschaften als Kritik oder Vorwürfe.

Schlechtes Zeugnis: Emotionale, spontane Reaktionen helfen Ihrem Kind nicht!

Bei schlechten Noten richtig zu reagieren ist nicht leicht, denn als Eltern sind Sie emotional sehr eng an Ihr Kind gebunden. Viele Reaktionen laufen nahezu automatisch ab: Sie sind enttäuscht, haben Ihr Kind besser eingeschätzt. Sie leiden mit Ihrem Kind, möchten es trösten. Sie haben Angst um seine Zukunft, möchten es beschützen. Sie zweifeln an Ihrem Erziehungsstil, haben Angst, etwas falsch gemacht zu haben usw. Ihrem Kind nutzt es jedoch wenig, wenn Sie es mit Ihrer Enttäuschung, Ihrer Angst, Ihren Sorge oder Ihren Vorwürfen konfrontieren. Auch allgemeine Aussagen wie „Das muss besser werden“ oder „Wir wollen, dass du besser wirst“ helfen Ihrem Kind nicht weiter. Es ist daher sinnvoll, wenn Sie sich schon vor dem Zeugnistag überlegen, wie Sie auf möglicherweise schlechte Noten reagieren. Die Zielvorgabe lautet schließlich: Sie möchten Ihr Kind zu motivieren anstatt es nicht zu blockieren.

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