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Ernährung in der Schwangerschaft

Von Alkohol bis Rohmilchkäse: Worauf Sie bei der Ernährung in der Schwangerschaft achten sollten

Die richtige Ernährung während der Schwangerschaft

Bei vielen Schwangeren nimmt die Übelkeit ab der 12. Schwangerschaftswoche ab, sodass die immer wieder angemahnte „ausgewogene Ernährung“ für Mutter und Baby möglich ist. Auch wenn Sie in der Schwangerschaft einen Mehrbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen haben (vor allem in Bezug auf Folsäure, Vitamin B6, Vitamin D, Eisen und Zink), ist es prinzipiell möglich, diesen durch eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung zu decken. 

Expertenrat von 

Während der Schwangerschaft kann es trotz einer ausgewogenen Ernährung bei manchen Nährstoffen schwierig werden, den Bedarf zu decken. Und nicht bei jeder Schwangeren ist eine ausgewogene Ernährung möglich. Auch verhindern Beschwerden wie Übelkeit oder Sodbrennen manchmal die Deckung des Nährstoffbedarfes durch eine ausgewogene Ernährung. Besonders wichtig ist z.B. Folsäure, um einem offenen Rücken vorzubeugen. Hier ist eine Nahrungsergänzung sinnvoll, jedoch vor allem in den ersten Wochen der Schwangerschaft, wenn die Organe angelegt werden – und zu diesem Zeitpunkt wissen Sie in der Regel noch gar nicht, dass Sie schwanger sind.

Eine Nahrungsergänzung ist für Schwangere also durchaus sinnvoll, sollte jedoch immer in Absprache mit dem Frauenarzt erfolgen. Und nehmen Sie nicht irgendein Multivitaminpräparat, sondern eine speziell auf den Nährstoffbedarf in der Schwangerschaft zugeschnittene Ergänzung, am besten ein Präparat, das auch die wichtigen Omega-Fettsäuren enthält (z.B. GynVital gravida, Femibion Schwangerschaft 2 oder milupa neovin + DHA).

Die richtige Ernährung während der Schwangerschaft: Bei diesen Lebensmitteln ist Vorsicht angesagt Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit und doch gibt es Nahrungsmittel, die Mutter und/oder Baby schaden können. Deshalb ist bei der Ernährung sicherheitshalber bei folgenden Lebensmitteln Vorsicht bzw. Zurückhaltung angebracht:

Alkohol: Auch wenn ein gelegentliches Gläschen Wein nicht sofort zu Schäden beim Baby führt, raten Experten vorsichtshalber dazu, komplett auf Alkohol zu verzichten. Denn niemand kann sagen, bis zu welcher Menge Alkohol wirklich ungefährlich fürs Baby ist. Täglich zwei Gläser Bier oder ein Viertel Wein führen jedoch schon zu messbaren Einbußen beim Intelligenzquotienten. Besonders schädlich für das sich entwickelnde Nervensystem des Ungeborenen sind Alkoholexzesse – auch wenn diese nur selten vorkommen.

Fisch und Meeresfrüchte: Seefisch (insbesondere Schellfisch, Seelachs oder Kabeljau) liefert wertvolles Jod und fette Fische wie Lachs, Hering oder Makrele enthalten reichlich Omega-Fettsäuren, die für die Entwicklung des Ungeborenen wichtig sind. Doch Vorsicht, Meeresfrüchte wie Muscheln oder große Raubfische wie Tunfisch, Rotbarsch, Steinbeißer, Stör oder Bonito reichern Schadstoffe im Körper an, vor allem das gefährliche Methylquecksilber, das zu verminderter Intelligenz und Nervenschäden beim Baby führen kann. Zudem sind sie auch mit Dioxinen belastet.

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