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Kind hat Wutanfall
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6 Anti-Wut-Tipps, die Ihrem Kind helfen

Wenn Ihr Kind sich voll Zorn auf den Boden schmeißt, weil etwas nicht nach seinem Kopf geht, brauchen Sie Nerven wie Drahtseile. Unterbrechen lassen sich Wutanfälle nur schwer. Doch mit unseren Tipps muss es erst gar nicht so weit kommen! 

Expertenrat von 
Dr. Martina Hahn-Hübner, Gesundheits-Expertin, Medizinjournalistin

Wut-weg-Rituale: Richtig Dampf ablassen hilft

Manchmal muss Ihr Kind einfach Dampf ablassen, wenn es richtig wütend ist – nur sollten dazu weder Sie noch Geschwister oder andere Kinder herhalten müssen. Geben Sie Ihrem Kind Gelegenheit, sich körperlich abzureagieren. Machen Sie ein richtiges Ritual daraus und erinnern Sie Ihr Kind im „Akutfall“, wie es sich auf erlaubte Weise „abregen“ kann. Mit der Zeit wird es von selbst zu diesen Hilfen greifen, bevor es ausrastet.

  • Vereinbaren Sie z. B., dass es mit aller Kraft in ein Kissen schlagen darf. Auch eine Kissenschlacht ist oft ein gutes Mittel, sich auszutoben. Oder drücken Sie Ihrem Kind eine alte Zeitung zum Zerfetzen in die Hand. Ideal zum richtig Draufhauen ist ein Boxsack, den Sie an der Decke im Kinderzimmer aufhängen.

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  • Erlauben Sie Ihrem Kind, für kurze Zeit so laut zu schreien, wie es kann. Auch anderer Lärm kann es aus seiner Wut herausholen, z. B. wenn es mit den Fäusten auf einen umgedrehten Plastikeimer trommelt.
  • Hängen Sie einen Block oder einen ausrangierten Abreiß- kalender auf. Wenn Ihr Kind richtig wütend ist, kann es sich hier einen „Wutzettel“ abreißen, zerknüllen und ihn mit aller Kraft in den Papierkorb werfen.
  • Wenn Ihr Kind in seiner Wut mit Schimpfwörtern und Kraftausdrücken um sich wirft, können Sie ihm einen „Brülleimer“ (z. B. leerer Putzeimer) in die Hand drü- cken. Es kann sich den Eimer vors Gesicht halten und seine Schimpftiraden hineinschreien. Wenn diese dann, schaurigschön verzerrt, aus dem Eimer zurückschallen, findet Ihr Kind das dann vielleicht so lustig, dass seine Wut schnell verraucht. Hat es sich beruhigt, können Sie den Eimer gemeinsam vor der Haustür „ausleeren“.
  • Wenn Ihr Kind prinzipiell häufig Schimpfwörter gebraucht, können Sie eine „Böse-Worte-Tüte“ einführen. Nehmen Sie eine saubere Papiertüte, in die es alle „schlimmen“ Wörter hineinsagt. Und wenn Ihr Kind wirklich einmal sehr, sehr wü- tend ist, darf es sich ein oder zwei Wörter „herausholen“ und sie benutzen.
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Kommentare zu "6 Anti-Wut-Tipps, die Ihrem Kind helfen"
  • Johanna schreibt am 28.12.2018

    Hey ich habe ein problem ... In der schule kriege ich immer ein ausraster und ich weiß nicht was ich machen soll bitte helft mir
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