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Geld sparen beim Einkauf: So geben Sie beim Einkaufen nicht mehr aus, als Sie wollen

Discounter und Supermärkte haben Ihre eigenen Tricks, wie Sie als Kunde den Einkaufswagen voll laden, obwohl Sie eigentlich nur eine Kleinigkeit vergessen hatten. Hier erfahren Sie die Tricks und können mit dem Wissen ordentlich Geld sparen. 

Dr. Dietmar Kowertz: Verbraucherschutz-Experte
Expertenrat von 
Dr. Dietmar Kowertz, Verbraucherschutz-Experte

Beim Einkaufen sparen: Der Greifhand-Trick

Auch bei der Laufrichtung der Kunden wird nichts dem Zufall überlassen. Weil man unterbewusst mehr nach rechts als nach links schaut, ist der Supermarkt so ausgerichtet, dass margenstarke Artikel in Laufrichtung rechts platziert sind, damit man mit der Greifhand bequem hinlangen kann. Das bedeutet auch, dass man letztendlich noch mehr einkauft. Denn nur was wir sehen, bringt uns auf die Idee, es auch zu kaufen. Als Stammkunde sollten Sie gezielt jene Regale ansteuern, in denen sich die benötigten Produkte befinden.

Geld sparen: Der Nachrutsch-Trick

Auch perfide: Kleine Produkte platzieren Discounter gern in schräge Regale. Nimmt man einen Artikel vorn heraus, rutschen die hinteren Dosen oder Fläschchen sofort nach. Man hat also seine liebe Mühe, falls man die kleine Packung Cocktailsauce doch nicht möchte, sie wieder ins Regal zu bekommen. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken! Zur Not die Ware einfach ins Nachbarregal stellen.

Sparen beim Einkauf: Der Sonderaufsteller-Trick

Steht mitten im Gang eine Palette mit Bier oder einem Waschmittel, denken wir automatisch „Toll, ein Sonderangebot!“ und greifen prompt zu. Supermärkte nutzen diesen Reflex sehr gezielt. Doch in Wirklichkeit sind diese Produkte überhaupt nicht billiger! Achten Sie genau auf den Preis – besser: Extra-Aufsteller einfach ignorieren.

Geld sparen beim Einkauf: Der Lichtfallen-Trick

Er gehört längst zum Standard- Repertoire – schließlich muss ja die Optik stimmen. Warmes Licht und große Spiegel lassen Obst und Gemüse natürlich frisch, knackig und einfach einladend aussehen. Dank rötlichem Licht schimmert auch eher fades Fleisch schön rosig. Lassen Sie sich nicht blenden! Schauen Sie bei Obst und Gemüse lieber zweimal hin. Oft sehen die Bananen oder das „Frischfleisch“ bei anderer Beleuchtung einen Gang weiter viel blasser aus.

Im Supermarkt Geld sparen: Der Duftfallen-Trick

Nicht nur Augen und Ohren werden stimuliert, auch die Nase kauft mit! Und dabei helfen die Supermärkte kräftig nach: So duftet es in der Backwarenabteilung angenehm nach Kuchen, während es an der Fischtheke frisch nach Zitrone riecht. Eine Forschungsarbeit zu diesem Thema ergab übrigens, dass angenehme Düfte den Umsatz um bis zu 6 Prozent ankurbeln können! Machen Sie sich immer bewusst, dass die Düfte künstlich sind und womöglich aus versteckten Aromasäulen kommen. Allein dieser Gedanke dürfte Ihren Appetit zügeln.

Geld sparen: Der Gewinnspiel-Trick

Den nagelneuen Kleinwagen gewinnen, der direkt vor der Ladentür präsentiert wird? Wer will das nicht! Also flugs die Gewinnspielkarte ausgefüllt (kostet ja nichts!) – samt Namen, Anschrift und womöglich auch noch E-Mail-Adresse. Die logische Folge: Man wird Sie in Zukunft mit Werbung bombardieren. Nehmen Sie an Gewinnspielen nur dann teil, wenn Ihnen noch mehr Werbung im Briefkasten oder via E-Mail nichts ausmacht.

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