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Sommer, Sonne, Ferienzeit! Wir begeben uns auf eine kulinarische Reise und entdecken, was es in beliebten europäischen Reiseländern zu essen gibt.
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Kulinarische Reisetipps und Wissenswertes über europäische Länder

Leben und Essen in anderen Ländern

Sommer, Sonne, Ferienzeit! Wohin führt dich dieses Jahr die Reise? Auf eine der zahlreichen griechischen Inseln, ins sonnige Italien oder ins feurige Spanien? Auch wir begeben uns auf eine kulinarische Reise und entdecken, was es in beliebten europäischen Reiseländern zu essen gibt. Ein besonders leckeres Rezept zu jedem Land kannst du dann ebenfalls gleich ausprobieren. 

Dr. Astrid Laimighofer: Dipl.-Oecotroph., Dipl. Kindergesundheitstrainerin
Expertenrat von 
Dr. Astrid Laimighofer, Dipl.-Oecotroph., Dipl. Kindergesundheits-trainerin

Griechenland – die Heimat der Götter

Steckbrief:

Flagge: Griechenland

  • Hauptstadt: Athen, weitere große Städtesind Saloniki und Piräus,
  • Einwohner: ca. 11 Millionen,
  • höchster Berg: Olympus (2.917 m). Das ist auch der Berg, auf dem in den griechischen Sagen die Götter wohnen!
  • Währung: Euro

Sport in Griechenland:

Die olympischen Spiele haben ihren Ursprung in Griechenland. Ganz zu Beginn stand nur Laufen auf dem Programm, später auch Fünfkampf oder Wagenrennen. Heute finden die olympischen Spiele alle vier Jahre mit Wettkämpfen in unzähligen Sportarten statt.

Rekorde in Griechenland:

Mehr als 5.600 Menschen tanzten am 31. August 2012 fünf Minuten lang den Sirtaki, einen ganz berühmten griechischen Kreistanz. Damit kamen sie auch ins Buch der Rekorde!

Das Essen in Griechenland:

Griechenland ist besonders für die Oliven bekannt – speziell aus der Region Kalamata. Olivenöl wird daher in der griechischen Küche reichlich verwendet, genauso wie Schafs- und Ziegenkäse (Feta). Besonders gerne essen die Griechen Lamm- und Hühnerfleisch. Auf den Inseln und an den Küsten gibt es auch viel Fisch und Meeresfrüchte. Beliebte Gerichte sind Souvlaki (ein Spieß mit Lamm- oder Schweinefleisch) und Moussaka – ein Auflauf mit Lamm-Hackfleisch, Kartoffeln und Auberginen. Vielleicht kennst du auch Tsatsiki – eine Joghurt-Gurken-Knoblauchsauce, die sehr gerne zu Gegrilltem gegessen wird.

Moussaka-Türmchen (Moussaka einmal etwas anders)

Das brauchst du für vier Griechenland-Fans:
1 Melanzani oder Aubergine • 1 Zucchini • 1 Zwiebel • 2 Esslöffel Olivenöl • 500 g Hackfleisch gemischt • 1/2 Bund Basilikum • 1/2 Bund Oregano • 1 Esslöffel Saft einer Zitrone • Salz • Pfeffer • 400 g Rispentomaten • 50 g griechische Oliven • 2 Packungen Mozzarella • 100 ml Gemüsesuppe • etwas Öl für die Form

Und los geht’s:

  1. Wasche die Aubergine und die Zucchini, bevor du sie in etwa 5 mm dicke Scheiben schneidest. Die Zwiebeln hackst du fein und dünstest sie in 1 Esslöffel Olivenöl glasig. Dann gibst du die Zwiebeln zum Hackfleisch.
  2. Wasche die Kräuter, hacke sie fein und mische alles mit 1 Esslöffel Olivenöl und dem Zitronensaft unter das Hackfleisch. Salze und pfeffere die Mischung.
  3. Nun würfelst du die Rispentomaten (die grünen Stellen wegschneiden!). Auch die Oliven schneidest du in Scheiben und gibst sie zu den Tomatenwürfeln. Salze und pfeffere. Den Mozzarella schneidest du ebenfalls in Scheiben.
  4. Baue nun 4 Moussaka-Türmchen. Eine Auberginenscheibe bestreichst du mit Hackfleisch, darauf legst du eine Zucchinischeibe. Bedecke das alles mit den Tomatenwürfeln. Wiederhole den Vorgang und schließe mit einer Mozzarellascheibe ab.
  5. Setze die Türmchen in eine gefettete Form. Sollten Tomatenwürfel übriggeblieben sein, verteilst du diese rund um die Türmchen. Dann gieße mit Gemüsesuppe auf. Backe die Moussaka bei 220 °C auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten lang.

 

Schweden – das Land von Pippi Langstrumpf, Lotta und Michel aus Lönneberga

Steckbrief:

Flagge: Schweden

  • Hauptstadt: Stockholm,
  • Einwohner: etwa 9 Millionen,
  • höchster Berg: Kebnekajse (2.111 m),
  • Währung: schwedische Krone

Sport in Schweden:

Das schwedische Eishockeyteam ist eines der besten der Welt. Und auch Skilanglauf ist so etwas wie ein Nationalsport. Jährlich gibt es das sogenannte Wasa-Rennen, einen Langlaufwettbewerb, bei dem alle (Groß und Klein, Jung und Alt) mitmachen!

Das Essen in Schweden:

Ein typisch schwedisches Frühstück besteht aus Kaffee und Fruchtsaft, Milch oder Tee. Dazu gibt es Knäckebrot oder Brötchen belegt mit Käse oder Wurst. Sehr beliebt ist filmjölk, eine Art Dick- oder Buttermilch. Man isst sie mit Müsli oder Haferflocken, hinzugemischt werden oftmals Zimt, Zucker, Beerenkompott (Preiselbeeren, Heidelbeeren etc.) und/oder Marmelade. Joghurt und Eier werden ebenfalls zum Frühstück aufgetischt. Populär ist auch Haferflockenbrei, der mit Milch und Apfelmus gegessen wird.

Beliebte Gerichte zu Mittag sind sill (Hering), köttbullar (Fleischbällchen), gravad lax (roher marinierter Lachs), Janssons frestelse (Kartoffelauflauf) sowie als Beilage Kartoffeln und Preiselbeeren. Donnerstags ist es immer noch häufig Brauch, zuerst gelbe Erbsensuppe (ärtsoppa) und dann Pfannkuchen (pannkaka) mit Sahne und Konfitüre zu essen. In Schweden feiert man am 21.Juni das Midsommarfest. Da wird der Garten in den Nationalfarben blau und gelb mit Girlanden und Lampions geschmückt, gekocht, miteinander getanzt und gefeiert.

Zimtschnecken (auf Schwedisch: Kanelbullar)

Das brauchst du (für etwa 30 Stück):

  • Für den Teig: 150 g Pflanzenmargarine • 500 ml Milch • 50 g Hefe • 100 g Zucker • 1 Teelöffel Salz • 1Teelöffel Kardamom • 1 kg Weizen (vollkorn)mehl
  • Für die Füllung: 75 g Pflanzenmargarine • 50 g Zucker • 1 Teelöffel Zimt • 1 Ei zum Bestreichen • nach Belieben Hagelzucker zum Bestreuen

Und los geht’s:

  1. Lasse zuerst die Margarine in einem Topf bei mittlerer Temperatur schmelzen. Füge dann die Milch hinzu und erwärme alles auf ca. 37 °C. Löse die Hefe darin auf und rühre nun Zucker, Salz, Kardamom sowie fast das ganze Mehl hinein. Knete den Teig, bis er geschmeidig wird (falls nötig: mehr Mehl hinzufügen). Decke den Teig mit einem Handtuch ab und lasse ihn 30 bis 40 Minuten aufgehen.
  2. Knete den Teig auf einer mehligen Arbeitsfläche durch und Teile ihn in drei Teile. Rolle jeweils eine dünne, rechteckige Fläche aus und bestreiche sie mit flüssiger Margarine (Raumtemperatur). Mische Zucker und Zimt und bestreue den Teig damit dick. Rolle den Teig nun zu einer Wurst und schneide ihn in ca. 4 cm dicke Scheiben.
  3. Lege die Stücke mit der geschnittenen Seite nach unten auf das Backblech. Lasse den Teig so noch einmal aufgehen (er wird in 30 Minuten ungefähr doppelt so groß).
  4. Bepinsle nun die Kanelbullar mit geschlagenem Ei und bestreue sie mit Zucker. Backe sie auf der mittleren Stufe im vorgeheizten Backofen bei 250 bis 275 °C 5 bis 8 Minuten. Lasse sie dann untereinem Handtuch abkühlen. Dann kannst du sie servieren.

Spanien – das Land feuriger Tänze und Speisen

Steckbrief

Flagge: Spanien

  • Hauptstadt: Madrid. Weitere wichtige Städte sind Barcelona, Valencia, Sevilla und Saragossa.
  • Einwohner: 47 Millionen,
  • höchster Berg: Pico del Teide (3.718 m),
  • Währung: Euro

Sport in Spanien:

Bekannt ist Spanien nicht nur für Fußball und seine großartigen Vereine. Daneben gibt es auch Traditionen wie das Flamenco-Tanzen. Genauso ist der Stierkampf leider noch immer weit verbreitet.

Das Essen in Spanien:

Zum Frühstück essen die Spanier meist nicht viel. Kaffee und ein Stück Gebäck dazu, das war’s. Mittags und abends wird meist warm gegessen. Gemüse wird als Hauptgang und nicht wie bei uns als Beilage serviert. Eintöpfe findest du häufig auf der Speisekarte, ebenso Fisch und Meeresfrüchte. Als Beilage wird Weißbrot gegessen. Eine ganz bekannte spanische Speise ist Paella – ein Reisgericht mit Meeresfrüchten. Und als Nachtisch gibt es meistens Obst.

Bekannt ist Spanien außerdem für Tapas. Das sind viele kleine warme oder kalte Köstlichkeiten, die vor dem eigentlichen Essen gereicht werden. Das können Oliven sein, Käsehäppchen, mariniertes Gemüse oder sogar ganz kleine Fleischspießchen. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es auch richtige Tapas-Bars. Probiere doch mal folgende leckere Tapas aus…

Gefüllte Datteln im Prosciutto-Mantel

Das brauchst du:
12 Datteln • 12 geschälte Mandeln • 6 Scheiben spanischen Rohschinken • 12 Zahnstocher

Und los geht’s:

  1. Zuerst entkernst du die Datteln und steckst in jede Dattel eine Mandel. Den Rohschinken schneidest du längs in der Hälfte auseinander. Sollte Fettrand oben sein, kannst du ihn entfernen. Umwickle nun jede Dattel mit einer halben Schinkenscheibe und stecke alles mit einem Zahnstocher fest.
  2. Erhitze eine beschichtete Pfanne. Fett brauchst du prinzipiell keines, da aus dem Schinken noch etwas Fett austritt. Gib die Datteln in die heiße Pfanne und brate sie rundherum knusprig braun. Achte aber darauf, dass sie nicht schwarz werden. Variante: Du kannst die Datteln auch mit etwas Ziegenkäse füllen. Schmeckt ebenfalls lecker.

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