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Wie Sie Ihrem Kind das Impfen leichter machen

Es gibt einfache Möglichkeiten, Ihrem Kind Schmerzen beim Impfen zu ersparen. Das richtige „Management“ hilft, Komplikationen zu verhindern. 

Expertenrat von 

Erste Hilfe gegen Angst vor dem Piks

Hat Ihr Kind große Angst vor der Spritze oder ist es nach der Impfung untröstlich und aufgebracht, können Sie ihm mit Bachblüten helfen. Geben Sie ihm 2 Tropfen Rescue Remedy (= Notfalltropfen) aus der Vorratsflasche direkt auf die Zunge, bei Bedarf wiederholen. Alternativ: 4 Tropfen in 200 Milliliter Wasser auflösen und innerhalb von 10 Minuten schluckweise trinken lassen, gegebenenfalls wiederholen. Bei einem Baby reicht es oft aus, einige Tropfen an den Schläfen oder hinter den Ohren einzumassieren. Inzwischen gibt es auch Notfall-Bonbons nach Dr. Bach.

 

So hat Ihr Kind weniger Schmerzen

  • Vermitteln Sie Ihrem Kind Sicherheit, indem Sie es auf dem Arm halten oder auf Ihrem Schoß sitzen lassen. Lenken Sie es mit etwas Interessantem ab, z. B. indem Sie in ein Windrädchen pusten.
Mein Tipp
Wenn Sie es nur schwer ertragen zu sehen, wie Ihr Kind gepiekst wird, oder wenn Sie selbst Angst vor Spritzen haben, sollte besser der andere Elternteil mit zum Impfen gehen. Ihr Unbehagen oder Ihre Angst überträgt sich nämlich schnell auf das Kind.
  • Lassen Sie Ihr Kind mit Mehrfachimpfstoffen impfen. Das reduziert nicht nur die Anzahl der erforderlichen Spritzen, sondern hilft entscheidend, die Belastung durch Zusatzstoffe zu vermindern.
  • Bekommt Ihr Kind an einem Impftermin zwei Injektionen mit verschiedenen Impfstoffen, sollte immer mit demjenigen Impfstoff begonnen werden, dessen Injektion weniger schmerzhaft ist. Das würde z. B. bedeuten, den schmerzhafteren Pneumokokkenimpfstoff erst nach der Fünf- oder Sechsfachimpfung zu geben. Auch wenn die Kleinen auf den zweiten Piks grundsätzlich mit mehr Schmerzen reagieren als auf den ersten, empfinden sie bei diesem Vorgehen durchschnittlich weniger Schmerzen als andersherum.
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Kommentare zu "Wie Sie Ihrem Kind das Impfen leichter machen"
  • Feli schreibt am 13.03.2014

    Frau Dr. Schmelz schreibt "Die meisten Mehrfachimpfstoffe kann ich Ihnen guten Gewissens empfehlen." Gibt es demnach auch Mehrfachimpfstoffe, die Sie nicht guten Gewissens empfehlen? Welche und warum?
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