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Coachen Sie Ihr Kind auf dem Weg zum selbstständigen Lernen

Nicht nur für Manager ist das sogenannte Coaching eine nützliche Hilfe, auch für Ihr heranwachsendes Kind kann es eine sinnvolle Alternative sein. In diesem Sinne - also als „Coaching-Aufgabe“ – sollten Sie Ihre Erziehungsarbeit verstehen, wenn Sie Ihrem pubertierenden Kind in schulischen Fragen hilfreich zur Seite stehen möchten. 

Expertenrat von 

Zeigen Sie Ihrem Kind: Eine 100-Prozent-Lösung gibt es (fast) nie!

Spätestens wenn Ihr Kind beginnt, die geeigneten Maßnahmen festzulegen, mit denen es sein Ziel erreichen will, merkt es, dass es Kompromisse eingehen muss. Zusätzliches Lernen bedeutet meistens auch weniger Freizeit. Damit zum Beispiel das freiwillige Wiederholen eines Schuljahres später keine negative Überraschung bringt, sollten Sie Ihrem Kind helfen, mögliche Einschränkungen im Voraus zu erkennen und zu akzeptieren.

Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, Vor- und Nachteile abzuwägen!

Sinnvoll ist es dann, vor allem bei weit reichenden Entscheidungen, zunächst eine Übersicht über alle möglichen Vor- und Nachteile anzulegen, die mit der Zielvereinbarung verbunden sind. Diese Übersicht muss nicht innerhalb von wenigen Minuten fertig gestellt werden, sondern kann mit der Zeit wachsen. Die Bedeutung der einzelnen Vor- und Nachteile für die anstehende Entscheidung sollte dabei mitbedacht werden.

Helfen Sie, Rückschritte oder Kurskorrekturen positiv zu beurteilen!

Oft ist „Versagen“ der erste Gedanke, wenn zum Beispiel eine Klasse wiederholt werden muss oder ein Wechsel vom Gymnasium auf die Real- oder Hauptschule ansteht. Wenn Ihr Kind aber einen solchen oder ähnlichen „Kurswechsel“ sowie alle damit verbundenen Vor- und Nachteile gut durchdacht hat und mitträgt, kann das eine sehr verantwortungsvolle Entscheidung sein, die positiv bewertet werden sollte.

Stellen Sie den Erfolg in Aussicht!

Manchmal sind es nur kleine Formulierungsunterschiede, die dafür verantwortlich sind, ob sich Ihr Kind gerne oder widerwillig an den Schreibtisch setzt. Sie sagen zum Beispiel: „Wenn du nicht regelmäßig Vokabeln lernst, schreibst du im nächsten Test doch wieder nur eine 4.“ Das klingt nicht besonders aufmunternd. Motivierender ist es hingegen zu sagen: „Wenn du regelmäßig Vokabeln lernst, schreibst du im nächsten Test bestimmt eine 3.“ Versuchen Sie also, so oft es geht, Drohungen zu vermeiden und den gewünschten Erfolg in Aussicht zu stellen.

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