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Selbstbewusst erziehen: So gehts!

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, sind Eltern mental und emotional stark gefordert. Oft werden Eltern nun ordentlich kritisiert, provoziert und in Frage gestellt. Hier ist elterliches Selbstbewusstsein gefragt. Lesen Sie in diesem Beitrag, was Selbstbewusstsein überhaupt ist und was Ihnen helfen kann, Ihrem Kind offen und selbstbewusst zu begegnen. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

5 Fragen, die Sie sich mal stellen sollten: Wie steht’s um Ihr Selbstbewusstsein?

Beschäftigen Sie sich in einer ruhigen Stunde mal mit folgenden Fragen:

  1. Wie ernst nehmen Sie sich und Ihre Bedürfnisse? Fordern Sie auch manchmal etwas für sich selbst ein? Oder haben immer andere Menschen Priorität?
  2. Wie wichtig ist Ihrer Ansicht nach, was Sie denken und fühlen? Werden Sie angemessen gehört und ernst genommen?
  3. Wie gut kennen Sie sich selbst? Haben Sie sich in Ihrem Leben mit Ihrer Geschichte, Ihrer Kindheit und auch deren schwierigen Aspekten auseinandergesetzt?
  4. Was sind Ihre besonderen Fähigkeiten im menschlichen/ sozialen Bereich? Was gelingt Ihnen im Umgang mit Ihrem Kind besonders gut?
  5. Kennen Sie Ihre „wunden Punkte“? Welchen „roten Knopf“ muss Ihr Partner oder Ihr Kind drücken, um Sie wütend oder traurig zu machen? Woher kommen diese wunden Punkte?
Mein Tipp:
Wenn Sie merken sollten, dass Sie sich selbst nicht wichtig genug nehmen oder Probleme mit der Selbstannahme haben, scheuen Sie sich nicht, sich professionelle Hilfe zu holen. Ein/e Berater/in kann Ihnen dabei behilflich sein, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Das kommt nicht nur Ihnen, sondern der ganzen Familie zu Gute!

5 Tipps: So bleiben Sie im Umgang mit Ihrem Teenager selbstbewusst

1. Vertrauen Sie sich und Ihrer Kompetenz – Sie sind die Expertin/der Experte für Ihr Kind und kennen es am besten

Auch wenn es zurzeit vielleicht schwierig sein mag: Sie haben schon so vieles in der Erziehung richtig gemacht! Besinnen Sie sich hin und wieder darauf, und vertrauen Sie darauf, dass die Saat, die Sie gesät haben, auf jeden Fall aufgehen wird!

2. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie sich mal hilflos oder überfordert fühlen

Das ist normal, da Sie ja auch vor einer neuen Situation stehen und noch nicht wissen können, wie Sie am besten damit umgehen. Seien Sie also geduldig und verständnisvoll im Umgang mit sich selbst: Auch Sie müssen jetzt viel lernen und „aushalten“. Das ist nicht immer leicht, geht aber besser, wenn Sie mit sich nicht zu streng ins Gericht gehen. 

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