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So kommunizieren Sie richtig mit Ihrem pubertierenden Kind

Es ist eine paradoxe Situation: Oft bemühen sich Eltern mit ihrem Kind, gerade während der Pubertät, eine partnerschaftliche Beziehung zu pflegen, und versuchen, die Bedürfnisse und Wünsche der Heranwachsenden zu respektieren. Gleichzeitig nehmen aber Kommunikationsstörungen zwischen Eltern und Kindern in der Pubertät stark zu. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie den Kontakt zu Ihrem Kind (wieder) herstellen und richtig mit ihm kommunizieren.  

Jan-Uwe Rogge Portrait
Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Beachten Sie 3 wichtige Grundsätze, wenn Sie mit Ihrem pubertierenden Kind reden:

  1. Überschätzen Sie nicht die Wirksamkeit Ihrer Worte. Wenn Sie mit Jugendlichen reden, müssen Sie wirklich „inKontakt“ mit ihnen treten. Das heißt, Sie sollten körperlich und geistig 100 Prozent präsent sein.
  2. Gespräche haben mit In-Beziehung-Treten zu tun. Wenn Ihnen Gespräche häufig misslingen, dann überprüfen Sie, ob Ihre Mimik, Gestik und der Klang Ihrer Stimme widersprüchliche Botschaften vermitteln.
  3. Labern Sie nicht!Wortschwallduschen bringen weder Ihnen noch Ihrem Nachwuchs etwas. Lernen Sie von Ihren Kindern – die nicht reden, sondern handeln. Diese drei Grundsätze möchte ich Ihnen im Folgenden an Beispielen aus meiner Praxis näher erläutern:

Vermeiden Sie lange Erklärungen, und lassen Sie Ihrem Kind Zeit
In bestimmten Konfliktsituationen – wenn es darum geht, Anweisungen zu erteilen oder Absprachen umzusetzen – hilft eine ruhige, vor allem kurze Ansprache. Sollten Ihre Kinder mit Ihrer Position nicht einverstanden sein, werden sie nachfragen, genauere Informationen einfordern, die Sie dann auch unverzüglich geben sollten. Sehr häufig haben Heranwachsende zu Recht das Gefühl, dass Eltern nur deshalb umständlich ihre Beweggründe erklären, um ja nicht als autoritär zu erscheinen. Sie deuten das als schlechtes Gewissen ihrer Eltern.

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