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Elternsprechtag, Lehrergespräche und Elternabend
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Elternabend und Lehrergespräch: So gehen Sie am besten vor!

Lehrergespräche und Elternabende sind ein gutes Mittel für Eltern und Lehrer, sich gegenseitig kennenzulernen und einen Überblick über die Leistungen und das Verhalten des Kindes in der Schule zu bekommen. Die richtige Herangehensweise an diese Termine erleichtert Eltern, Lehrern und dem Schulkind das Leben enorm. Lesen Sie hier, wie Sie am besten vorgehen. 

Expertenrat von 

4.      Vereinbaren Sie nach dem Lehrergespräch realistische Ziele!

Achten Sie darauf, dass die beim Elternsprechtag gesetzten Ziele auch erreicht werden können. Ist Ihr Kind zum Beispiel Opfer ständiger Mobbingattacken gewesen, dann wäre es unrealistisch, es in einem halben Jahr als Klassensprecher zu sehen. Ein machbares Ziel wäre hier, dass Ihr Kind dann nicht mehr geärgert und in Ruhe gelassen wird.

Auch bei der Formulierung von Notenzielen sollten Sie, der Lehrer und Ihr Kind vorsichtig sein. Ziele zu setzen ist wichtig, damit der „Motor“ in die richtige Richtung läuft, aber die Vorgabe muss für Ihr Kind auch erreichbar sein. Superman oder Superwoman werden nicht über Nacht geboren. Bevor sich Leistungsverbesserungen direkt in der Note niederschlagen, müssen oft erst große inhaltliche Lücken geschlossen werden, und das Zutrauen in das eigene Können muss wieder wachsen. Das braucht Zeit. Ist dann das gesetzte Notenziel zu hoch, ist Ihr Kind schnell frustriert und gibt auf, obwohl es sich eigentlich auf dem richtigen Weg befindet.

5.      Verabreden Sie einen neuen Gesprächstermin mit dem Lehrer!

Sind Sie sich mit dem Lehrer Ihres Kindes über eine Lösung des Problems einig geworden, dann verabreden Sie einen neuen Termin für ein Lehrergespräch, an dem die Wirksamkeit der Vereinbarung geprüft wird. So haben alle Seiten ein zeitliches Ziel, auf das hingearbeitet werden kann. Planen Sie diesen Termin zeitlich nicht zu eng, sondern geben Sie allen Beteiligten ausreichend Zeit, die gewünschte Lösung herbeizuführen. Erfahrungsgemäß ist ein Zeitraum von vier bis sechs Wochen realistisch.

6.      Wenn der Lehrer Gespräche abblockt, wenden Sie sich an die Schulleitung!

Haben Sie es tatsächlich mit einem völlig unzugänglichen Vertreter der Lehrerschaft zu tun und alle Ihre freundlichen Gesprächsversuche stoßen auf Gegenwehr oder versanden tatenlos, bleibt Ihnen noch die Möglichkeit, einen Brief an die Schulleitung zu schreiben. Bleiben Sie auch hierbei freundlich und sachlich, und begründen Sie Ihre Bedenken wohlüberlegt. Bedenken Sie bitte, dass unsere Gesprächstipps für Lehrergespräche auch dabei eine große Hilfe sein können, um das Problem vom Tisch zu bekommen.

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