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Zivilcourage

Wir dürfen nicht wegschauen. Wir müssen helfen ohne uns selbst in Gefahr zu bringen 

Expertenrat von 
Kathrin Hochmuth, Autorin des Wonneproppen-Blogs

Liebe Eltern,

ich war gestern Abend auf einem Vortrag zum Thema Zivilcourage und kam durch den Speaker der Polizei Stuttgart ins überlegen. Normalerweise bin ich ein Mensch mit viel Nächstenliebe, Courage und Mut. Ich habe schon des Öfteren Menschen in brenzligen Situationen geholfen. Doch würde ich das jetzt MIT KIND an meiner Seite auch tun? Ich glaube fast nicht…

Ich nehme kurz ein einfaches Beispiel: Füße auf den Sitz in der Bahn. Früher habe ich höflich darauf hingewiesen, dass es sich nicht gehört. Heute bin ich lieber leise und sage nichts, aus Angst, jemand könnte mir oder (noch schlimmer) meiner Tochter schaden. Wo man früher ohne nachzudenken Courage gezeigt und anderen geholfen hat, denkt man heute drei/vier Mal nach ob man eingreift oder nicht. Und vor allem auch WIE man eingreifen kann.

Tatenlos stehe ich auch zukünftig sicher nicht daneben. Ich werde nie wegschauen. Auch wenn ich mich „nicht mehr traue“ einzuschreiten, zücke ich mein Handy und rufe eben die Polizei. Und ich kann andere Passanten und Männer um Hilfe bitten!
Wir dürfen nicht wegschauen. Wir müssen helfen ohne uns selbst in Gefahr zu bringen. Beobachten und für eine eventuelle Zeugenbefragung bereit sein.

Ich bin mittlerweile liebevolle Mutter und nichts geht über die Gesundheit und Wohlergehen meiner Familie. Unterlassene Hilfeleistung ist es nur, wenn wir nichts tun, weitergehen und Prügelattacken ignorieren. Wenn wir aber Hilfe holen in Form von Notruf anrufen, Passanten um Hilfe bitten oder uns um ein Opfer kümmern, können wir schon Gutes tun.

Schaut nicht weg!! TUT ETWAS!

Wie geht es Euch dabei? Zeigt Ihr Zivilcourage? Wenn ja wie, was ist bei Euch schon einmal vorgefallen, wo habt ihr eingegriffen? Seid Ihr als Eltern vorsichtiger geworden, nicht mehr so übermütig?
Eure Meinungen interessieren mich brennend.

Alles Gute sendet
Kathrin Hochmuth mit Celina

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