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4-köpfige Familie im Wald
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5 Ideen für mehr Freizeit: So organisieren Sie den Umgang Ihres Kindes mit Hobbys

Freizeitgestaltung mit Kindern

Der erweiterte Stundenplan, die neuen Fächer, die umfangreicheren Hausaufgaben in der weiterführenden Schule, aber auch die Pflege neuer und alter Schulfreundschaften haben Auswirkungen auf die Freizeit der Kinder. Wie bei einem erwachsenen Arbeitnehmer wird nun auch bei den Kindern die Zeit knapp. Das hat Konsequenzen für Hobbys und Freundschaften. Wir haben einige Vorschläge zusammengestellt, die es Ihrem Kind ermöglichen, trotz knapper Freizeit noch Spielraum für seine Interessen zu haben. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Saskia ist ein Mädchen mit vielen Interessen. Sie hat drei beste Freundinnen, mit denen sie sich regelmäßig nach der Schule trifft. Außerdem nimmt sie Reitunterricht, ist in einer Theater - gruppe und spielt Klavier. Am Wochenende ist sie oft mit ihren Eltern im Garten, besonders im Sommer ist da viel zu tun. Während der Grundschule konnte Saskia alle ihre Interessen wunderbar wahrnehmen, aber schon ein Blick auf den neuen Stundenplan der fünften Klasse zeigt, dass es so nicht weitergeht. „Das schaffe ich alles trotzdem!“, behauptet die Zehn jährige selbstbewusst, „dann mache ich eben meine Hausaufgaben turbo-schnell.“

Diese 5 Ideen bringen Entspannung in den Schultag

Ihre Eltern bezweifeln, dass das so einfach wird. Sie überlegen gründlich, wie ihre Tochter Schule und Freizeit künftig besser unter einen Hut bringen kann. Dabei haben sie die folgenden Ideen, die eventuell auch Ihrem Kind Entlastung bringen. Zunächst setzen sich alle drei zusammen und besprechen die neue Situation. Dabei darf jeder sagen, was ihm wichtig ist. Saskia möchte ihre Freunde, das Klavierspielen, die Schule, die Theatergruppe und das Reiten nicht aufgeben. Ihre Mutter gibt zu bedenken, dass sie so wenig wie möglich durch die Gegend fahren möchte, um Saskia zu ihren Terminen zu bringen. Und Saskias Vater bietet Unterstützung beim Lernen an, hat dafür aber nur am Wochenende Zeit.

1. Prioritäten setzen

Zuallererst soll sich Saskia in aller Ruhe überlegen, was wirklich wichtig ist. Dann stellt sie gemeinsam mit ihren Eltern eine Prioritätenliste auf, die wie folgt aussieht:

 

  1. Schule
  2. Freundinnen 
  3. Klavier 
  4. Reiten 
  5. Theatergruppe 
  6. Garten

 

Die Liste zeigt, dass Saskia wirklich gerne in der Schule erfolgreich sein möchte. Ein Schulwechsel auf eine „leichtere“ Schulform kommt also nicht in Frage. Klar ist auch, dass der gemeinsame Familiengarten nicht zu ihren Vorlieben gehört. Vom regelmäßigen Besuch und Mithelfen wird die Schülerin also schon mal freigestellt.

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