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Neurodermitis bei Babys und Kleinkindern
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Neurodermitis: Die 5 wichtigsten Bade- und Pflegetipps für Problemhaut

Problemhaut bei Kindern richtig pflegen

Babys und Kinder leiden häufig unter trockener Haut oder Rötungen und benötigen deshalb eine besonders intensive Hautpflege. Gerade bei Neurodermitis helfen Ihnen die folgenden Bade- und Pflegetipps, die Hautprobleme in den Griff zu bekommen. 

Expertenrat von 

Die 5 wichtigsten Bade- und Pflegetipps für Problemhaut

  1. Nicht zu oft baden! Ein bis maximal zwei kurze lauwarme Bäder pro Woche sind genug. Häufige und/oder heiße Bäder trocknen die Haut aus. Außerdem verstärkt heißes Badewasser den Juckreiz. Günstig sind Ölbäder, während Sie auf Schaumbäder verzichten sollten.
  2. Keine herkömmliche Seife verwenden! Übliche Seifen zerstören den Säureschutzmantel der Haut und entfetten sie zu stark. Verwenden Sie lieber ein parfümfreies alkalisches Waschsyndet (z. B. Eubos® blau, in Drogerien und Apotheken) oder – sehr sparsam – eine geeignete Wasch oder Duschlotion (z. B. von lavera). Bei flüssigen Produkten besteht nämlich immer die Gefahr, dass man viel zu viel davon nimmt!
  3. Nicht rubbeln! Tupfen Sie die Haut nach dem Baden oder Duschen immer ganz sanft mit dem Handtuch trocken. Das ist nach einem Ölbad besonders wichtig, denn sonst würden Sie den pflegenden Ölfilm gleich wieder entfernen.

  1. Immer gut eincremen! Das ist das oberste Gebot bei sensibler, trockener oder ekzematischer Haut. Cremen Sie den ganzen Körper nach dem Baden oder Duschen behutsam und gleichmäßig ein. Greifen Sie nur mit sauberen Fingern in die Creme, damit sie nicht verkeimt. Besser noch ist es, jeweils einen sauberen Spatel (z. B. aus Plastik) oder ein frisches Wattestäbchen zur Entnahme der Creme zu verwenden. Allgemein sind Präparate in Tuben hygienischer als Salben in Tiegeln oder Töpfen.
  2. Im Winter mehr Fett! Im Winter ist die Luft kalt und trocken. Deshalb braucht die Haut dann fettere Pflegeprodukte als im Sommer. Schützen Sie das Gesicht Ihres Kindes beim Winterspaziergang z. B. mit Bübchen Calendula Hautbalsam. An heißen Sommertagen sollten Sie hingegen auf fettreiche Salben verzichten, denn darunter kann sich die Wärme stauen, und es beginnt zu jucken.
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Erste Hilfe aus der Pflanzenapotheke

Zeigen sich einmal kleinere Rötungen, muss es nicht sofort eine Kortisoncreme sein, um die Haut wieder heilen zu lassen. In der Tabelle finden Sie eine ganze Reihe pflanzlicher Alternativen (schon für Babys geeignet), die sich in Studien und auch anhand langjähriger Erfahrung sehr bewährt haben. Manche der Präparate sind in etwa so wirksam wie eine schwache Kortisoncreme (z. B. Hydrocortison), aber ohne Kortison- Nebenwirkungen. Wenn es sich um ausgeprägte Ekzeme handelt, größere Hautareale betroffen sind oder die Ekzeme nässen bzw. eitern, sollten Sie jedoch unbedingt zum Arzt gehen!

Was Sie bei ersten Ekzemen sonst noch tun können

Versuchen Sie zu verhindern, dass Ihr Kind sich aufkratzt. Halten Sie die Fingernägel kurz. Einem Baby können Sie zum Schlafen dünne Baumwollfäustlinge überziehen. Ab dem  Kleinkinderalter ist nachts ein so genannter Neurodermitis-Overall (siehe Abbildung) besser geeignet.

  • Meiden Sie hohe Temperaturen, da Wärme Juckreiz auslöst. Lassen Sie Ihr Kind eher kühl schlafen. Wählen Sie das Bettzeug nicht zu warm. Die Kinderkleidung sollte aus Baumwolle sein.
  • Verzichten Sie auf Zigarettenrauch in der Wohnung.
  • Vermeiden Sie alles, was die Haut Ihres Kindes irritieren könnte. Dazu gehören z. B. kratzende Etiketten in der Kleidung (am besten heraustrennen), Kleidung aus Wolle, häufiges Waschen oder Wasserkontakt und stark parfümierte Waschmittel. Weichspüler sind, sofern Ihr Kind keine Allergie auf Duftstoffe hat, nach neueren Untersuchungen eher günstig, da weichgespülte Kleidung glatter ist und die Haut weniger reizt.

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