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Vitamin C, Kind

So stärkt Vitamin C das Immunsystem Ihres Kindes

Vitamin C stärkt das Immunsystem

Vitamin C gehört zu den unverzichtbaren Helfern des Immunsystems. Höchstwahrscheinlich spielt die Vitamin-C-Konzentration im Blut für den Erfolg der Abwehr eine entscheidende Rolle. Es unterstützt die Abtötung von Erregern und fördert die Bildung sowohl von Antikörpern als auch von Interferonen. Beides braucht der Körper, um mit den Erregern fertig zu werden. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Vitamin C Ihrem Kind bei Krankheit helfen kann. 

Expertenrat von 

Wenn Extra-Vitamin C, dann auf natürliche Art

Es gibt Früchte, die große Mengen Vitamin C enthalten. Diese lassen sich prima als „Vitaminzusatz“ verwenden, wenn Ihr Kind kränkelt. Wahre Vitamin-C-Bomben sind

    • Acerolakirschen mit 1.300 bis 1.700 mg Vitamin C pro 100 Gramm
    • Hagebutten mit 1.250 mg Vitamin C pro 100 Gramm,
    • Sanddornbeeren mit 200 bis 800 mg Vitamin C pro 100 Gramm.

Acerola-Präparate erhalten Sie in Apotheken, Reformhäusern und Drogerien als Pulver, Saft, Trink-, Lutsch- oder Kautabletten (verschiedene Anbieter, ab 3 Euro, je nach Packungsgröße). Ebenfalls als Fertigzubereitung bekommen Sie Sanddorn-Ursaft (z. B. von Weleda, 200 ml 12,75 Euro) oder Sanddorn-Aufstrich (z. B. von Schneekoppe, 450 Gramm ab 5,60 Euro), die Sie in den Jogurt oder ins Müsli Ihres Kindes geben können. Vitamin C zum Trinken (verdünnt mit Wasser) liefert der Saft der schwarzen Johannisbeere. Das Vitamin C der Hagebutte wird Ihrem Kind in Form von Tee oder Marmelade sicher gut schmecken. Entsprechende Produkte gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen. Sie können Hagebutten für die Teezubereitung aber auch selbst sammeln. Sie werden im September oder Oktober geerntet, gewaschen und halbiert. Dann sowohl Härchen (Achtung, lösen Juckreiz aus!) als auch Kerne entfernen und die Hagebuttenschalen ausgebreitet an der Luft trocknen lassen. Das ist zum einen relativ arbeitsaufwändig, und zum anderen schmeckt der Tee wenig intensiv. Man kann natürlich auch die gesäuberten Kerne trocknen und dann wieder zugeben.

Mein Tipp
Holen Sie sich in der Apotheke getrocknete Hagebuttenschalen sowie Hagebuttenkerne (enthalten etwas Vanillin, wodurch der Tee besser schmeckt!) und mischen Sie davon zwei Teile Schalen auf einen Teil Kerne oder halbe-halbe. Diese Teemischung kostet ab etwa 2 Euro pro 100 Gramm. 

Hagebuttentee wird folgendermaßen zubereitet: Zwei gehäufte Teelöffel Hagebuttenschalen (plus Kerne) mit einem Glas kaltem Wasser (250 ml) ansetzen, aufkochen und zehn Minuten lang kochen lassen. Durch ein Plastik-Teesieb abgießen und auf Trinktemperatur abkühlen lassen, dann mit einem Teelöffel Honig süßen. Davon können Kinder ab einem Jahr zweimal täglich eine halbe bis eine Tasse trinken.

Vitamin C: Was Obst und Gemüse liefern, reicht

Vitamin C gehört zu den unverzichtbaren Helfern des Immunsystems. Höchstwahrscheinlich spielt die Vitamin-C-Konzentration im Blut für den Erfolg der Abwehr eine entscheidende Rolle. Es unterstützt die Abtötung von Erregern und fördert die Bildung sowohl von Antikörpern als auch von Interferonen. Beides braucht der Körper, um mit den Erregern fertig zu werden. Die folgende Tabelle verrät Ihnen, wo wie viel Vitamin C drinsteckt und wie viel Prozent des Tagesbedarfs Ihres Kindes damit gedeckt werden.

Sie sehen: Es ist gar nicht so schwer, das nötige Vitamin C aus natürlichen Quellen aufzunehmen. Außerdem liefern Obst und Gemüse Ihrem Kind gleichzeitig wichtige Biostoffe, die einem reinen Vitaminpräparat natürlich fehlen. Und da inzwischen immer mehr Lebensmittel mit künstlichen Vitaminen angereichert werden, kann es auch zu viel des Guten werden. Prinzipiell wird das überschüssige Vitamin C mit dem Urin ausgeschieden. Möglicherweise könnte dies aber auf Dauer den Nieren Ihres Kindes schaden, da sich Nierensteine bilden können.

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