Kommentare:
Baby mit dem Drei-Tage-Fieber
© nadezhda1906 - Fotolia.com

3 Tage Fieber: So behandeln Sie es bei Ihrem Kind!

Fieber schonend behandeln

Die Viruserkrankung 3 Tage Fiebrer betrifft hauptsächlich Kleinkinder. Sie verläuft mit hohem Fieber, Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen und einem Hautausschlag, der nach Abklingen des Fiebers auftritt. Das Drei-Tage-Fieber ist an und für sich harmlos, jedoch kann ein Fieberkrampf auftreten. 

Expertenrat von 

Das 3 Tage Fieber befällt vorwiegend Kinder in den ersten beiden Lebensjahren. Erreger ist das Humane Herpesvirus Typ 6.

Die Ansteckungsgefahr beim 3 Tage Fieber

Die Ansteckungsgefahr für das Drei-Tage-Fieber ist gering und besteht nur vor Ausbruch des Hautausschlags. Kinder mit Ausschlag sind nicht mehr infektiös. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Die Inkubationszeit des Drei-Tage-Fiebers beträgt drei bis sieben Tage. Sobald Ihr Kind fieberfrei ist, darf es wieder in den Kindergarten. Nachdem das Drei-Tage-Fieber überstanden ist besteht lebenslange Immunität. Eine Impfung gegen das Fieber existiert nicht.

3 Tage Fieber erkennen: Daran erkennen Sie es bei Ihrem Kind!

Typisch ist ein plötzliches Auftreten von hohem Fieber (teils über 40 °C) bei nur wenig beeinträchtigtem Allgemeinzustand. Beim Drei-Tage-Fieber können leichte Beschwerden wie Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen oder Halsschmerzen vorkommen, aber auch Durchfall und Erbrechen sind Symptome des Drei-Tage-Fiebers. Das Fieber hält drei bis vier Tage an (daher der Name Drei-Tage-Fieber) und klingt dann ebenso plötzlich wieder ab. Bei oder kurz nach der Entfieberung tritt ein Hautausschlag mit kleinen, blassroten Flecken (ähnlich wie bei Röteln) auf. Dieser zeigt sich zuerst am Rumpf und breitet sich dann auf Arme und Beine aus. Das Gesicht bleibt meist frei. Manchmal ist der Hautausschlag nur für kurze Zeit (wenige Stunden) zu sehen und blasst schnell wieder ab. Im Normalfall ist er nach ein bis zwei Tagen abgeklungen. 

Mögliche Komplikationen, die bei Ihrem Kind auftreten können, wenn Ihr Kind an Drei-Tage-Fieber erkrankt

Etwa 3 bis 4 Prozent aller Kinder neigen beim Drei-Tage-Fieber zu Fieberkrämpfen und sind beim Fieberanstieg durch einen Krampfanfall gefährdet. Rufen Sie den Arzt, wenn Ihr Kind krampft. Anzeichen eines Fieberkrampfes: Ihr Kind erstarrt, verdreht die Augen, reagiert nicht mehr, Arme und Beine oder Gesichtsmuskeln beginnen häufig plötzlich rhythmisch zu zucken. Wenn der Krampf vorbei ist, erschlafft Ihr Kind, und sein Bewusstsein kehrt langsam zurück. Manche Kinder sind jedoch längere Zeit verlangsamt und schläfrig.

So helfen Sie Ihrem Kind bei 3 Tage Fieber

So lange Ihr Kind fiebert, gehört es ins Bett! Bitte nicht zu warm anziehen oder zudecken. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind genügend trinkt. Gut geeignet sind beim Drei-Tage-Fieber z. B. verdünnter Apfel- oder Himbeersaft, stilles Mineralwasser oder Kräutertees. Bei Neigung zu Fieberkrämpfen sollten Sie die Temperatur ab 38,5 °C senken, ansonsten ist eine Fiebersenkung erst ab 39,5 °C notwendig.Machen Sie Wadenwickel oder geben Sie das passende homöopathische Mittel. Sollte das nicht ausreichen, geben Sie ein Fieber senkendes Mittel (z. B. Paracetamol oder Ibuprofen als Zäpfchen bzw. Saft, Dosierung nach Anweisung des Arztes oder nach Packungsbeilage).

Diesen Artikel weiterlesen?
mehr erfahren...

Welche weiteren homöopathischen Mittel es gegen Drei-Tage-Fieber gibt, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.

Diesen Artikel freischalten

Dies ist ein Premium-Inhalt auf Elternwissen.com, der nur Abonnenten unserer monatlichen Eltern-Ratgeber angezeigt wird.

Wenn Sie diesen Artikel weiterlesen möchten, können Sie hier ein 30-tägiges Test-Abonnement abschließen.

Bitte wählen Sie Ihr Wunsch-Produkt aus:

Sie sind bereits Premium-Mitglied?

Geben Sie hier Ihren Benutzernamen und Passwort ein:

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten

Kommentare zu "3 Tage Fieber: So behandeln Sie es bei Ihrem Kind!"

  • corinna schreibt am 26.12.2014

    Unser Sohn Lukas hat seit gestern mittag Fieber 38.5 er war den ganzen Tag sehr ruhig und wollte nur Kuscheln ich habe ihn abends so hingelegt ohne Zäpfchen er hat gut geschlafen, was aber tue ich wenn der Ausschlag auftritt und wann und wie lange ist er ansteckend? Was genau ist ansteckend das Fieber oder der Ausschlag? Lukas ist 1Jahr und 11Monate am Montag bekommen wir Besuch von 1Familie mit Kindern im Alter von 5 und 3Jahren. Ich weiß auch nicht ob es Dreitagefieber ist Lukas ist nocch nicht oft krank gewesen, lg Corinna
  • anika schreibt am 27.05.2014

    Mein sohn ist fast 8 monate und hat das dreitagefieber durch die zähne bekommen und ich sag mal so dachte es sei vorbei kam der ausschlag sowas kannte ich ja nicht da mein großer nie so ein ausschlag bekommen hat und er ist fast drei.
    und bei meinen kleinen fing es im gesicht an mit denn ausschlag.
  • Dr. Hasenheide schreibt am 13.05.2014

    Ihre Verwirrung ist verständlich. Jedoch sollten Sie keine voreiligen Schlüsse ziehen, schon gar nicht aufgrund von Laienratschlägen aus dem Internet. Sprechen Sie ganz offen mit ihrem Arzt. Vermutlich läßt sich seine wahrscheinlich rationale Entscheidung dann klären bzw nachvollziehen.
    Bedenken Sie in jedem Fall dass die Gesundheit des Kindes im Mittelpunkt steht und nicht Eitelkeiten der Eltern. In ihrem Fall könnte beispielsweise die Schwester/Arzthelferin bereits genügend diag. Hinweise gegeben haben, um die Anweisung des Arztes zu rechtfertigen und dem Kind eine evtl. längere Wartezeit ohne weiteren Nutzen zu ersparen. Aber dies sind natürlich nur Mutmaßungen, klären sollten Sie die Angelegenheit, wie bereits gesagt, im Gespräch mit ihrem Arzt.
    Liebe Grüße
    K. P. Hadenheide
  • Anja schreibt am 17.06.2013

    Hallo Renate,
    ohne mit dem Kind vorstellig zu werden, hätte es nicht wieder nach Hause geschickt werden sollen, finde ich. Allein daher, weil man sich mit dem fiebernden Kind auf den Weg zum Arzt macht...
    Dass bei 39Fieber noch nichts/nicht viel passiert/gemacht wird, ist normal, da der Körper sich mit dem Fieber ja selbst helfen will und soll ;)
    Ab 39,5 soll man ja auch erst Paracetamol geben.
    (Wir geben Paracetamol ab 39,5 und vorher, falls unser Sohn sich nicht wohl fühlt, Weleda Fieber-und Zahnzäpfchen.
    Ab 40 machen wir dann wadenwickel, die nur einige Grad kühler als die Akuelle Temperatur sind, nicht eiskalt.)

    Aber dass der Arzt Ihren Enkel einfach ohne zu gucken wieder weggeschickt hat, würde ich nicht unkommentiert stehenlassen und mir ggf. einen anderen Kinderarzt suchen.
  • Renate schreibt am 12.04.2013

    Unser Enkel Jannek Voß ist an Dreitagefieber erkrankt.
    Er hatte 39,3 °C Fieber. Vier Stunden nach Verabreichung eines Paracatemol-Zäpfchens stieg das Fieber wieder über 39 °C. Da der Kinderarzt noch bis 18 Uhr Sprechstunde hatte und es gerade 17:15 Uhr war, ging mein Sohn gleich noch mit dem Jannek zum vorgenannten Kinderarzt. Dort wurde er von den Krankenschwestern auf Anweisung des Arztes wieder mit dem fiebernden Kind nach Hause geschickt. Der sollte am nächten Morgen 8 Uhr zur Sprechstunde kommen, was er dann auch tat. Da stellte der Kinderarzt dann fest, dass Jannek Dreitagesfieber hat. Wir sind alle entsetzt und spachlos, dass ein 1 1/2 Jahre altes Kleinkind mit hohem Fieber vom Kinderarzt wieder weggeschickt wird. An dem Tag um 17:15 Uhr wussten wir aber noch nicht, dass Jannek Dreitagefieber hat. Was sagen Sie zu dem Verhalten eines Kinderarztes? Liebe Grüße Renate
Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden.
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Kinderkrankheiten" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Kinderkrankheiten" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?