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Hatschi! Lindern Sie Erkältungsbeschwerden mit Schüßler-Salzen

Hatschi! Lindern Sie Erkältungsbeschwerden mit Schüßler-Salzen

» Schüßler-Salze gegen Erkältungen

Schüßler-Salze

Schüßler-Salze

Mit nur 12 Mitteln können Sie Schnupfen, Halsweh & Co. einfach und wirksam behandeln. Wir verraten Ihnen, wann welches Schüßler-Salz das richtige ist. Und mit dem probaten Entzündungsschema können Sie gar nichts falsch machen.

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, ein Homöopath aus Oldenburg, entwickelte die von ihm als Biochemie (= „Chemie des Lebens“) bezeichnete Heilmethode vor mehr als 130 Jahren. Schüßler erforschte intensiv die Chemie der Mineralsalze sowie deren Verteilung und Funktion im Körper. Er entdeckte dabei, dass es 12 lebenswichtige Mineralsalze gibt, die unerlässlich für die regelrechte Funktion verschiedener Gewebe und Organe sind.

So begann er, die von ihm erkannten Mineralstoffe durch homöopathische Potenzierung aufzubereiten und zur Behandlung von Krankheiten einzusetzen. In geringer Menge gegeben, sollen sie die durch einen Mangel bedingten Funktionsstörungen in den Zellen ausgleichen und das Gleichgewicht wieder herstellen.

Daher werden diese Mineralsalze auch als Biochemische Funktionsmittel bezeichnet und – der Einfachheit halber – von 1 bis 12 durchnummeriert. Mit der Angabe „Biochemisches Funktionsmittel Nr. ...“ ist somit einer der 12 Mineralstoffe eindeutig festgelegt. Die jeweilige Nummer finden Sie im Artikel in Klammern hinter der chemischen Bezeichnung.

Die richtige Dosierung von Schüßler-Salzen

Schüßler-Salze sind schon ab dem Babyalter geeignet. Bei allen akuten Erkrankungen, also auch im Falle einer Erkältung, geben Sie – sofern nichts anderes angegeben ist – alle 1 bis 2 Stunden 1 Tablette. Meist genügen bei Säuglingen schon 3 bis 4 Tabletten über den Tag verteilt. Legen Sie Ihrem Kind die Tablette am besten unter die Zunge, sodass sie langsam im Mund zergehen kann. Zu den Mahlzeiten sollten Sie einen Abstand von etwa 15 Minuten einhalten.

Mein Tipp: Um Ihrem Baby eine Tablette einzugeben, können Sie diese auf einem Plastiklöffel (kein Metalllöffel!) mit etwas abgekochtem Wasser zu einem Brei anrühren. Diesen streichen Sie Ihrem Kind entweder mit dem sauberen Finger in die Wangeninnentasche oder Sie geben den Brei direkt vor dem Stillen auf Ihre Brustwarze.

Ist eine Behandlung mit mehreren Mitteln angebracht, können Sie nach der Wasserglasmethode vorgehen. Lösen Sie die Tablettenration des gesamten Tages morgens in einem Glas mit abgekochtem Wasser auf und geben Sie sie Ihrem Kind schluckweise (Kleinkindern eventuell löffelweise) über den Tag verteilt zu trinken.

Vorteil der Schüßler-Salze: Einfache Mittelwahl

In der Schüßlerschen Biochemie gibt es nur 12 Hauptmittel, die oft auch als die „12 Salze des Lebens“ bezeichnet werden. Daher fällt es vielen Eltern leichter, darunter das richtige Mittel auszuwählen als aus der verwirrenden Vielfalt anderer homöopathischer Arzneimittel. Welches Mineralsalz bei welchen Erkältungsbeschwerden das passende ist, verrät Ihnen unsere große Übersichtstabelle auf Seite 7.

Der Kick fürs Immunsystem

Ihr Kind ist dauernd erkältet? Um seine Abwehrkräfte zu stärken, können Sie folgende Immunkur machen:

  • morgens 1 Tablette Ferrum phosphoricum D12 (Nr. 3),
  • mittags 1 Tablette Silicea D12 (Nr. 11) und
  • abends vor dem Schlafengehen 1 Tablette Magnesium phosphoricum D6 (Nr. 7).

Führen Sie diese Immunkur jetzt im Herbst vier bis sechs Wochen lang durch und wiederholen Sie sie im Frühjahr.

Behandlung mit Schüßler-Salzen nach dem Entzündungsschema

Entzündungen und Infektionskrankheiten verlaufen in der Regel in drei Stadien. In der Biochemie nach Schüßler wird jedem der drei Stadien ein spezielles Mineralsalz zugeordnet.

  • Erstes Stadium: Ferrum phosphoricum D12 (Nr. 3) Bei den ersten Erkältungsanzeichen wie Frösteln oder auch Niesen ist immer Ferrum phosphoricum angezeigt. Geben Sie sofort mehrmals im Abstand von 10 Minuten (bei Babys im Abstand von 15 Minuten) 1 Tablette.

    Mein Tipp:
    Bei den ersten Erkältungsanzeichen hat sich unterstützend ein ansteigendes Fußbad mit Ferrum phosphoricum (für Kinder ab zwei Jahren) sehr bewährt. Lösen Sie 10 Tabletten in einer Tasse heißem Wasser auf. Füllen Sie einen Eimer mit 35 °C warmem Wasser, sodass die Knöchel Ihres Kindes bedeckt sind. Geben Sie die aufgelösten Tabletten dazu und gießen Sie im Abstand von 2 bis 3 Minuten heißes Wasser zu, bis sich die Temperatur des Wassers auf 39 °C (mit Badethermometer kontrollieren!) erhöht hat. Die Badedauer beträgt 10 bis 15 Minuten. Danach die Füße leicht abfrottieren und warme Socken überziehen. Lassen Sie Ihr Kind 20 bis 30 Minuten im Bett nachruhen.
  • Zweites Stadium: Kalium chloratum D6 (Nr. 4) Ist die Erkrankung dann richtig ausgebrochen und zeigen sich die typischen Beschwerden wie Halsschmerzen, anfangs festsitzender (meist trockener) Husten oder auch Fieber, geben Sie alle 1 bis 2 Stunden eine Tablette. Da der Übergang zwischen erstem und zweitem Stadium fließend verläuft, können Sie auch Ferrum phosphoricum und Kalium chloratum im Wechsel geben, halbstündlich bis stündlich 1 Tablette (Säuglinge maximal stündlich bis zweistündlich 1 Tablette).
  • Drittes Stadium: Kalium sulfuricum D6 (Nr. 6) Dieses Stadium ist durch eine gewisse Besserung der Beschwerden gekennzeichnet, doch gerät der Heilungsprozess dann ins Stocken. Das kommt nach der rechtzeitigen Behandlung von Stadium eins und zwei allerdings eher selten vor. Geben Sie bei schleppendem Heilungsverlauf oder fortgesetzter Ausscheidung gelblicher Sekrete (gelblicher Schleim aus der Nase oder gelblicher Auswurf bei Bronchitis) 3-mal täglich 1 Tablette Kalium sulfuricum.

 

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Nettes aus Kindermund :)

Sprudel-Pferd: Ich unterhielt mich mit unserer Tochter Lisa (5 Jahre) über Pferdefutter. Sie wollte wissen, was denn die Folge falscher Fütterung wäre. Ich antwortete, dass dann das arme Pferd wohl eine Kolik bekäme, das führe zu großen Schmerzen. Am Abend erzählte Lisa meinem Mann, dass man Pferde immer richtig füttern müsse, denn sonst bekämen sie „Kohlensäure“.