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Mutter und Sohn
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9 Tipps: Das sollten Sie als Mutter eines pubertierenden Sohnes beherzigen

Erziehung von Teenagern

Eine Mutter hat eine andere Beziehung mit Ihrem Kind, je nach dem, ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt. Was Sie unbedingt beachten sollten, wenn Sie Mutter eines männlichen Teenagers sind, das lesen Sie hier. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

9 Tipps für Mütter von männlichen Teenagern

1. Waschen, putzen, kochen: Auch Jungen müssen das in der Pubertät lernen!

Laut Studien übernehmen Mütter für ihre Söhne mehr Arbeit im Haushalt als für ihre Töchter – sogar wenn sie schon erwachsen sind („Hotel Mama“). Jungen müssen aber auch lernen, wie man eine Suppe kocht, eine Waschmaschine bedient und Hemden bügelt! Die Zeiten, in denen die Freundin oder Frau das erledigt hat, sind vorbei! Zeigen Sie Ihrem Sohn, wie das funktioniert, und fordern Sie ein, dass er nach und nach seine Dinge selbst regelt.

2. Beachten Sie: Pubertierende Jungen brauchen Männer!

Mit Papa, Opa oder anderen wichtigen männlichen Bezugspersonen gehen Jungs anders um. Sie teilen andere Interessen, kommunizieren anders miteinander, gehen oft auch körperlich anders miteinander um. Ob Diskussionen, gemeinsame Besuche im Fußballstadion oder Spaßrangeleien: Lassen Sie Ihren Sohn so oft wie möglich in Kontakt mit wichtigen männlichen Bezugspersonen treten. Das tut ihm gut, stärkt sein Selbstbewusstsein und fördert seine Entwicklung.

3. Sie können als Mutter den Vater Ihres Teenagers nicht ersetzen!

Wenn Sie allein erziehend sind oder Ihr Partner selten zu Hause ist, sollten Sie unbedingt bedenken, dass Sie die Abwesenheit des Vaters nicht kompensieren können. Sie sollten es auch gar nicht erst versuchen. Denn das ist anstrengend und überfordert Sie. Stellen Sie lieber Kontakte zu anderen Männern her, finanzieren Sie eine Mannschaftssportart oder ermöglichen Sie Ihrem Sohn, an einem Zeltlager teilzunehmen.

4. Sehen Sie die Freundin Ihres pubertierenden Sohnes nicht als Konkurrentin!

Auch wenn es sich womöglich merkwürdig anfühlt, ab nun die Frau Nummer 2 im Leben des Sohnes zu sein, weil dieser sich unsterblich verliebt hat: Es ist in Ordnung so. Sie dürfen darüber auch traurig sein. Versuchen Sie nur nicht, Zwietracht zu säen. Sprechen Sie niemals schlecht über diese Freundin, auch wenn Sie sie nicht mögen. Ihr Sohn entscheidet ganz allein, mit wem er zusammen sein möchte!

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