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Mädchen mit Herz in der Hand
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Mit Teenagern über Sexualität sprechen!

Sexuelle Aufklärung in der Pubertät

Für Eltern ist es während der Pubertät des eigenen Kindes gar nicht so einfach, über Sexualität und Co. zu sprechen. Denn besonders jetzt sind Teenager nicht immer empfänglich für Gespräche über Sexualität. Wie Sie mit Ihrem Kind über Sexualität reden können, erfahren Sie in unserem Artikel! 

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Über Sexualität reden: So können intime Gespräche trotz Pubertät gelingen!

  1. Schaffen Sie eine vertraute Atmosphäre

    Wollen Sie mit Ihrem Kind während der Pubertät über Sexualität reden, dann gelingt dies wohl nur in einer vertrauensvollen Atmosphäre. Signalisieren Sie Ihrem Kind an einem ruhigen Ort, dass Sie Zeit und ein offenes Ohr haben.
  2. Hören Sie aktiv zu!

    Je besser Sie zuhören, umso mehr fühlt sich Ihr Kind angenommen. Schauen Sie Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter dazu in die Augen, so signalisieren Sie Ihr Interesse. Nehmen Sie eine offene, angenehme Körperhaltung ein und bekräftigen Sie durch gelegentliches Kopfnicken Ihre Verbundenheit und Aufmerksamkeit. Sie können die Ausführungen Ihres Kindes kurz zusammenfassen und daran eine Frage anschließen.
  3. Vermeiden Sie „Verhöre“ grundsätzlich während der Pubertät!

    Kinder denken, dass sie ausgefragt werden, weil Eltern häufig nicht richtig zu hören und vorgefertigte Antworten im Kopf haben. Hören Sie Ihrem Kind gut zu, aber bohren Sie nicht zu tief nach. Spüren und akzeptieren Sie die Grenzen, die Ihr Kind setzt. Je weniger ein Pubertierender das Gefühl hat, nicht alles sagen zu müssen, desto freier drückt er sich häufig aus.

Reden Sie über Ihre Gefühle und sagen Sie, was Sie für richtig halten!

Manchmal testen Pubertierende auch ihre Grenzen aus, wollen dann von den Eltern ein „Nein“ hören, ein „Nein“ aus Liebe, wie es der Familientherapeut Jesper Juul einmal formuliert hat. Übernehmen Sie – auch die Väter! – Verantwortung für die Sexualerziehung Ihres Kindes! Pubertierende müssen aushalten, dass auch ihre Eltern eine Meinung haben. Und diese müssen sie sich auch anhören, selbst wenn sie „ihm aus den Ohren“ herauskommt. Und Mütter haben auch die Aufgabe, ihre Männer stärker in die Erziehung einzubinden. Väter halten sich – unzulässigerweise – zu oft aus der (Sexual-)Erziehung heraus.

Geben Sie sich Zeit, wenn sie mit Ihrem Teenager über Sexualität reden!

Dass Eltern manchmal sprachlos sind, das ist völlig normal! Man muss nicht sofort eine sexual-pädagogisch richtige Antwort parat haben. Manchmal ist es sinnvoller, für einen Augenblick nichts zu sagen – sondern sich „und“ dem Pubertierenden Zeit zu geben.

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