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Junge sichert sich an einem Parcours im Hochseilklettergarten für Kinder
© Nataliia Zhekova - 123rf.com

Trendsport: Hochseilklettergarten für Kinder

Hochseilgarten & Kletterwald

Endlich ist er da, der Frühling! Höchste Zeit, draußen wieder etwas gemeinsam mit den Kindern zu unternehmen. Etwas, das allen Spaß macht und gleichzeitig Ihre Kinder in Bewegung bringt. Ich habe für Sie Hochseilgarten – sprich „Kletterwald“ – getestet. 

Expertenrat von 
Dipl. oec. troph. Marion Jetter, Ernährungsberaterin, freiberufliche Journalistin

Auf den Spuren Tarzans im Hochseilklettergarten

Mittlerweile gibt es deutschlandweit eine ganze Reihe von guten Hochseilgärten – also zwischen Baumwipfeln gespannte Kletterseile mit Hindernissen, wackligen Brücken und Seilbahnen. Für Kinder ist das Ganze wie ein riesiger Spielplatz. Je nach Alter gibt es verschiedene Kletterparcours, zum Beispiel den „Zwergenweg“ für Kinder von drei bis sechs Jahren, den „Koboldweg“ als Einstiegsparcours für Kinder ab sechs Jahren in Begleitung eines Erwachsenen und dann natürlich die anspruchsvolleren Hochseilgärten, die je nach Schwierigkeitsgrad immer anspruchsvoller werden.

Das sollten Sie über Hochseilgärten wissen

In vielen (aber nicht allen!) Hochseilgärten gibt es einen Kleinkinderparcours für Kinder im Alter zwischen drei und fünf Jahren. Die Elemente sind maximal 1 Meter hoch, sodass die Kinder von den Eltern spielend begleitet werden können. Kinder ab sechs Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen auf höheren Hindernissen klettern. Erst ab 14 Jahren (!) darf dann mit dem Einverständnis der Eltern auch allein losgeklettert werden.

Wichtige Info für Parcours-Freigaben

Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen: Wenn ein Parcours für Kinder ab sechs Jahre freigegeben ist, heißt das noch lange nicht, dass er „kinderleicht“ ist. Es bedeutet lediglich, dass er so gebaut ist, dass auch Kinder alle Griffe und Seile erreichen können. Im Gegensatz zu meinen Kindern hatte ich dabei aber mehr mit der schwindelerregenden Höhe zu kämpfen.

Bevor es losgeht

Ohne Sicherheitsausrüstung, sprich Helm und Klettergurt, dürfen weder Kinder noch Erwachsene in einem Hochseilgarten loslegen. Denn zu jedem Zeitpunkt muss sich Ihr Kind selbst mit zwei Karabinerhaken an einem Drahtseil sichern. Damit Ihr Kind und auch Sie verstehen, wie die Sicherungstechnik funktioniert, gibt es zu Beginn eine ausführliche Einweisung, die mindestens eine halbe Stunde dauert.

Darauf sollten Sie achten

Je nach Besucherzahl sollten mehrere Hochseilgartentrainer in der Anlage unterwegs sein und die Begehungen überwachen. Sie können jederzeit gerufen werden, um Sie und/oder Ihr Kind von jedem Ort im Hochseilgarten sicher auf den Boden zurückzubringen.

Für wen ist das Klettern in einem Hochseilgarten geeignet?

Im Grunde können schon Kinder ab circa sechs Jahren in Begleitung eines Erwachsenen einen anspruchsvollen Parcours bewältigen. Für welches Alter der jeweilige Parcours geeignet ist, steht immer auf einem Schild.

Mein Tipp bei Höhenangst:

Wenn Sie – wie ich – unter Höhenangst leiden, fragen Sie nach Möglichkeit Ihren Partner, Freunde oder Bekannte, ob sie Lust auf eine Klettertour haben. Meist haben die Kinder viel weniger Scheu vor der Höhe und sind dann in Windeseile bis zur nächsten Plattform geklettert.

Das trainieren Ihre Kinder im Hochseilklettergarten

Klettern ist gut für die …

  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Förderung des Gleichgewichtssinns
  • Verbesserung der Ausdauer sowie der Bein- und Armmuskulatur
  • Förderung des Gemeinschaftsgefühls (Klettern in der Gruppe)

Was kostet der Kletterspaß?

Ein Besuch im Hochseilgarten kostet pro Kind etwa 20 Euro für drei Stunden, pro Erwachsenem ca. 24 Euro. Die Sicherheitseinführung und die Ausrüstung sind im Preis inbegriffen. Fragen Sie nach einer Familien- oder Gruppenkarte. Häufig gibt es die etwas günstiger.

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