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Schüchternes Kind
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Hilfe, mein Kind ist extrem schüchtern!

Viele Kinder blühen im Kindergarten richtig auf und knüpfen die ersten richtigen sozialen Kontakte. Andere Kinder sind nicht so kontaktfreudig und eher schüchtern. Gehört Ihr Kind eher zur schüchternen Fraktion? Lesen Sie hier, woran das liegen kann und wie Sie Ihrem Kind zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen können. 

Expertenrat von 

Ist Ihr Kind nur schüchtern oder nicht altersgemäß entwickelt?

Natürlich gibt es Kinder, bei denen es normal ist, dass sie sich selbst beschäftigen. Diese sind dann in der Regel auch introvertierter und schüchterner als andere und brauchen ein bisschen mehr Zeit, um mit anderen Kindern warm zu werden. Das ist noch kein Grund zur Sorge.

Trotzdem sollten Sie sich fragen, ob Ihr Kind altersgemäß entwickelt ist und es nicht daran scheitert, dass es sich unterlegen fühlt und Angst hat, deswegen verspottet zu werden. Achten Sie darauf, ob sich Ihr Kind Zuhause sprachlich ausdrücken kann und auch zuhören kann. Haben Sie Zweifel an der Entwicklung Ihres Kindes, können Sie zu Ihrem Kinderarzt gehen und mit Ihm darüber sprechen. Er wird Ihr Kind untersuchen und ihm helfen, die Hürden zu überwinden. Tauschen Sie sich regelmäßig mit den Erzieherinnen über die Fortschritte Ihres Kindes aus.

Handelt es sich um krankhafte Schüchternheit bei Ihrem Kind, sollten Sie mit einem Kinderpsychologen sprechen. Leider sind Termine dort schwer zu bekommen und Sie müssen lange auf Termine warten. Versuchen Sie es dann bei einer Erziehungsberatungsstelle. Diese vergeben schneller Termine und können auch eine echte Hilfe sein!

Nur schüchtern? So helfen Sie Ihrem Kind die Schüchternheit zu überwinden!

Versuchen Sie mit Ihrem Kind morgens als Erste im Kindergarten zu sein. So muss er nicht selbst aktiv werden und schon in eine bestehende Gruppe gehen. Die anderen Kinder werden auf ihn aufmerksam und eine Spielgruppe formiert sich um ihn. So ist es leichter für Ihr Kind, mit anderen zu spielen.

Laden Sie, natürlich in Absprache mit Ihrem Kind, eines der Kindergartenkinder zu sich nach Hause ein. Achten Sie darauf, dass sich die beiden Kinder sympathisch sind, Ihr Kind öfter mit diesem Kind spielt und es ein ähnlich ruhiges Kind wie Ihres ist. Zuhause findet Ihr Kind sich eher zurecht, denn es sind seine Spielzeuge, die er teilt. Er muss nicht das andere Kind fragen und ist sein eigener Herr.

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Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

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