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Spielerisch die Entwicklung Ihres Kindes fördern

Genug Zeit zum Spielen ist eine Grundvoraussetzung für die optimale Entwicklung Ihres Kindes. So sollte Spielen die Hauptbeschäftigung Ihres Kindes darstellen und bis zum sechsten Lebensjahr sogar eine Zeitspanne von sieben bis acht Stunden pro Tag einnehmen. 

Kleinkinder brauchen handwerkliche Anreize

Ist das erste Lebensjahr vollendet, werden Kinder langsam mobiler. Um das Laufen lernen zu unterstützen, eignen sich sogenannte Lauflernspielzeuge. Auch die Motorik entwickelt sich immer weiter, und so sollten Holzbausteine, Steck- und Sortierspiele Einzug in den Haushalt finden. Spielzeuge, die einen frühen Lernerfolg fördern, sind für diese Zeit genauso geeignet. Lassen Sie Ihr Kind mit leichten Konzepten wie Zahlen, Formen, Farben und Buchstaben beginnen. Auch hier ist begleitendes Spielen wichtig. Helfen sie Ihrem Kind die verschiedenen Aktionen und Reaktionen von Spielzeugen zu verstehen und fassen Sie es noch einmal in Worte, wenn Ihr Kind beispielsweise die Musik aktiviert hat oder einen Gegenstand schneller als zuvor schiebt.

Beim Annähern an das zweite Lebensjahr wächst der Wortschatz des Kindes immer mehr. Es kann bereits laufen, hat seine Fingerfertigkeit verbessert und beginnt Zusammenhänge immer besser zu verstehen. Um diese natürliche Entwicklung zu fördern, eignen sich Fingerfarben, Bauklötze, Puzzles, Kugelbahnen und weiterhin Motorikspielzeuge. Die soziale Komponente des Spielens gewinnt immer mehr an Bedeutung, lassen Sie Ihr Kind also immer öfter mit anderen Kindern zusammen spielen. Lesen Sie Ihrem Kind nun öfter etwas vor, um sein Sprachgefühl zu stärken und seinen Wortschatz zu erweitern.

Kreativität und Sprachvermögen fördern

Ab zweieinhalb bis drei Jahren lernen Kinder immer besser zu sprechen, ahmen gerne Handlungen und vertraute Rollen nach und wollen sich viel bewegen. Fördern Sie die ersten Rollenspiele Ihres Kindes, indem sie Registrierkassen, kleine Ladentheken oder Küchen kaufen. Animieren Sie weitere Kreativität, indem Sie mitspielen und es dazu ermutigen sich weitere Szenarien vorzustellen. Stellen Sie Fragen und fördern Sie somit die Denkfähigkeit und Kreativität. Ab einem Alter von drei Jahren kommen zu den Rollenspielen auch immer gerne Verkleidungen hinzu. Mit Ballspielen verbessern Sie Körpergefühl, Balance und Motorik Ihres Kindes. Mit Lernspielzeugen, die Einblicke in verschiedene Themenwelten bieten, können Sie die Interessen Ihres Kindes erforschen und diese schließlich weiter fördern. Kreativspielzeuge verbessern weiterhin den Ideenreichtum des Kindes und lässt sie selbst etwas erschaffen. Loben Sie die Kreationen Ihres Kindes, denn in diesem Alter entwickelt sich bereits das Selbstwertgefühl.

Ab dem Kindergartenalter werden kooperative Spiele zunehmend wichtig. Rollenspiele werden immer öfter zu zweit oder in Gruppen gespielt, und auch Kreativspiele werden immer häufiger mit Freunden unternommen.

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