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Beruf und Familie
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Sorgenfrei schwanger: Mutterschutz und Mutterschaftsgeld

Das Mutterschutzgesetz schützt Mütter vor und nach der Geburt ihres Kindes. Es umfasst ein Arbeitsverbot direkt nach der Geburt des Babys, einen Kündigungsschutz für Schwangere und frisch gebackene Mütter, sowie eine Mutterschaftsversicherung, die eine Lohnfortzahlung während des Arbeitsverbotes und darüber hinaus garantiert. 

Expertenrat von 
Ingrid Neufeld, Erzieherin

Was ist Mutterschaftsgeld?

Zu den staatlichen Hilfen für Familien gehört die Zahlung von Mutterschaftsgeld. Die Auszahlung erfolgt über die gesetzlichen Krankenkassen und ist gekoppelt an die Schutzfristen vor und nach der Entbindung. Es kann erst sieben Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin beantragt werden. Diese Leistung erhalten nur gesetzlich versicherte Frauen, die Anspruch auf Krankengeld haben. Sie müssen in einem Arbeitsverhältnis stehen oder als Heimarbeiterin beschäftigt sein. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes orientiert sich am Durchschnittseinkommen der letzten drei Kalendermonate und beträgt höchstens 13 Euro pro Kalendertag.

Falls der durchschnittliche Nettolohn der jungen Mutter diese 13 Euro übersteigt, muss der Arbeitgeber die Differenz ausgleichen und den fehlenden Betrag als Zuschuss leisten.

Wer nicht selbst in der gesetzlichen Krankenversicherung Mitglied ist,  beispielsweise weil er privat- oder familienversichert ist, erhält ebenfalls Mutterschaftsgeld, und zwar in Höhe von höchstens 210 Euro. Hierfür ist die Mutterschaftsgeldstelle des Bundesversicherungsamtes zuständig.

Der Mutterschutz ist ein wichtiges Gesetz. Es gehört zu den wesentlichen staatlichen Hilfen für Familien, damit sich ungeborene Babys gesund entwickeln sowie werdende Mütter sich ohne Sorgen auf die bevorstehende Geburt konzentrieren und sich ganz ihrer Vorfreude widmen können.

Der Inhalt dieses Artikels dient lediglich zur allgemeinen Information über die jeweiligen Rechtsgebiete beziehungsweise über die jeweiligen rechtlichen Situationen. Der Artikel stellt keine Rechtsberatung dar und kann die rechtliche Beratung im Einzelfall nicht ersetzen!

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