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Hausaufgaben Motivation

Motiviert geht es besser: So bekommt Ihr Kind seine Hausaufgaben selbst in den Griff

Spaß machen in der Pubertät oft ganz andere Dinge als die täglichen Hausaufgaben. Zudem haben viele Jugendliche in dieser Zeit zusätzlich mit Unsicherheiten oder Ängsten zu kämpfen, und der Kopf ist dann einfach schwer frei zu bekommen. In diesem Beitrag lernen Sie planerische und methodische Hilfen für Ihr Kind sowie Verhaltenstipps für Sie als Eltern kennen, die Ihr Kind auf dem Weg zum selbstständigen Arbeiten unterstützen. 

Expertenrat von 

2. Der Hausaufgaben-Manager: Tägliche Zeit- und Aufgabenplanung

Mit zunehmendem Alter bekommt Ihr Kind vermutlich mehr oder umfangreichere Hausaufgaben auf. Manche dieser Hausaufgaben muss es auch nicht gleich für den nächsten Tag, sondern erst für die übernächste Stunde oder die nächste Woche fertigstellen. Das alles im Blick zu behalten, fällt vielen Schülern schwer. Außerdem neigen Schüler oft dazu, erst die Aufgaben zu erledigen, die sie gerne machen oder die ihnen leicht fallen, die aber eigentlich (noch) nicht besonders wichtig sind. Wichtige Hausaufgaben bleiben so liegen oder werden nur oberflächlich erledigt. Der Hausaufgaben-Manager ist also eine detaillierte Planungshilfe, die Ihrem Kind dabei hilft, die täglich wichtigen Aufgaben im Blick zu behalten. Damit ist der Hausaufgaben-Manager eine prima Ergänzung zum Wochenarbeitsplan. Folgendermaßen füllt Ihr Kind diesen Tagesplan aus:

Zunächst trägt es alle Hausaufgaben, die es am aktuellen Tag aufbekommen hat, Aufgaben für zusätzliches Lernen und private Aufgaben in den Plan ein. Dann versieht es jede Aufgabe mit der Priorität A, B oder C.

  • Priorität A: Diese Aufgabe muss Ihr Kind unbedingt am gleichen Tag erledigen.
  • Priorität B: Diese Aufgabe ist wichtig, muss aber nicht unbedingt am gleichen Tag getan werden. Diese Aufgaben erledigt Ihr Kind erst, wenn es mit den A-Aufgaben fertigt ist.
  • Priorität C: Diese Aufgabe hat noch Zeit und wird in den nächsten Tagen zu einer B- bzw. A-Aufgabe.

Sinnvoll ist es, zu den B- und C-Aufgaben zusätzlich aufzuschreiben, bis zu welchem Termin die Aufgaben erledigt sein müssen.

Auch liegen die Vorteile dieser Planungshilfe auf der Hand: Ihr Kind vergisst wichtige Aufgaben nicht mehr, weil es den genauen Überblick hat, welche Aufgaben an welchem Tag unbedingt erledigt werden müssen. Außerdem kommt es weniger in Zeitnot, weil es sich seine Aufgaben vorausschauend einteilen kann. Selbst wenn Ihr Kind nicht stetig und hundert Prozent zuverlässig mit dem Hausaufgaben-Manager arbeitet, so lernt es doch damit, sich Schritt für Schritt selbstständig zu organisieren.

 

Bitte bedenken Sie!

Planungshilfen sind nicht dazu da, den Tag mit noch mehr Aufgaben und Terminen „vollzustopfen“. Sowohl der Wochenarbeitsplan wie auch der Hausaufgaben-Manager sollen Ihr Kind dabei unterstützen, sich Zeit für wichtige Freiräume zu schaffen und diese Freizeit dann auch bewusst wahrzunehmen.

 

Auf www.elternwissen.com/elternwissen-service/gratis-downloads.html kann sich Ihr Kind die Kopiervorlagen für den Wochenarbeitsplan und den Hausaufgaben-Manager downloaden.

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