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Präsentieren wie ein Profi

Menschen können durch das Sehen von Bildern oder Gegenständen mehr Informationen behalten als durch Lesen oder Hören. Noch besser behalten sie Informationen dann, wenn sie beim Lernen mehrere Sinne gleichzeitig einsetzen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Kind bei Vorträgen seine Präsentationsmedien so wählt, dass sein Publikum jederzeit interessiert folgen kann und die von ihm präsentierten Inhalte bzw. Informationen auch behalten kann. Was Ihr Kind beachten sollte, lesen Sie in unserem heutigen Beitrag. 

Expertenrat von 

Medien zum Ansprechen der Wahrnehmungskanäle der Zuhörer

 

Für den kinästhetischen Sinn

Passend zu deinem Referatsthema kannst du verschiedene Gegenstände herumreichen, die alle anfassen können, z. B.

 

  • Pflanzen, wenn du in Biologie über die Photosynthese referierst,
  • einen alten Bauarbeiterhelm, wenn du in Erdkunde über den Braunkohleabbau berichtest,
  • Inflationsgeld, wenn du in Geschichte über die Zeit der Inflation erzählst.
Für den gustatorischen und den olfaktorischen Sinn

Bei manchen Referaten kannst du auch diese Wahrnehmungskanäle aktivieren, beispielsweise mit

 

  • Nahrungsproben, wenn du in Biologie oder Sport über Ernährung referierst;
  • geruchsintensiven Chemikalien, wenn du ein Referat über chemische Verbindungen hältst;
  • Geschmacks- und Geruchsproben, wenn du in Hauswirtschaftslehre verschiedene Gewürze vorstellst.

Für den auditiven Sinn

Neben dem Sprechen kannst du die auditive Wahrnehmung deines Publikums zusätzlich anregen, etwa durch


  • Musikbeispiele, wenn du über einen Musiker referierst,
  • Aufzeichnungen einer Rede, wenn du über einen Politiker redest,
  • Vogelstimmen, wenn du über eine bestimmte Vogelart berichtest.
Für den visuellen Sinn

Der visuelle Sinn ist wohl der wichtigste Wahrnehmungskanal für das Verständnis der Inhalte deines Vortrags. Deshalb solltest du bei jedem Referat die visuelle Wahrnehmung deines Publikums aktivieren, z. B. mit folgenden Medien:


  • Plakat, Karten, Tafel oder Flipchart,
  • Bilder, Filme und Videoclips,
  • Modell, Stellwand oder PowerPoint,
  • Thesenpapier.
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