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Teenager geht shoppen
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Geldausgaben und Konsumwünsche in der Pubertät

Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Ob Kleidung, Schuhe, Bücher, Elektronikartikel oder Autos: Alles scheint es im Überfluss zu geben. Wir brauchen nur zuzugreifen – so kommt es einem vor. Doch auch wenn Werbung das ständig suggeriert: Man kann sich eben doch nicht alles leisten. Mit dem eigenen Finanzbudget vernünftig umzugehen, fällt schon manchem Erwachsenen schwer. Umso wichtiger ist es, schon Kinder und Jugendliche mit dem Thema Geld und Finanzen vertraut zu machen. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie Ihrem Kind dabei helfen, einen realistischen Umgang mit Geld zu erlernen, und worauf Sie dabei achten sollten. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Taschengeld: Das kleine Budget zum „Üben“ für den Jugendlichen

Um den Umgang mit Geld zu erlernen, braucht Ihr Kind regelmäßig eine bestimmte Summe davon, über das es frei verfügen kann. Dafür ist das Taschengeld gedacht. Bedenken Sie dabei folgende Punkte:

Geben Sie Ihrem Kind regelmäßig Taschengeld, am besten pünktlich am Anfang des Monats in bar. Wenn Ihr Kind dazu neigt, das Geld schnell auszugeben, könnte es nach Absprache auch sinnvoll sein, ihm das Geld wöchentlich oder zweiwöchentlich auszuzahlen.

Mit diesem Geld sollte Ihr Teenager kaufen können, was er möchte. (Ausgenommen natürlich Drogen oder – je nachdem, wie alt es ist – Alkohol und Zigaretten).

Wie viel Taschengeld in der Pubertät

Passen Sie die Summe gelegentlich an, wenn Ihr Kind älter geworden ist.

Wie viel Taschengeld für welches Alter angemessen ist, entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle:

Alter Wie viel Taschengeld (monatlich)?
10 bis 11 Jahre13 bis 16 €
12 bis 13 Jahre20 bis 22 €
14 bis 15 Jahre25 bis 30 €
16 bis 17 Jahre35 bis 45 €
18 Jahre70€

Anmerkung: Bei den genannten Summen handelt sich freilich nur um Richtwerte. Letztlich kennen nur Sie Ihre finanziellen Möglichkeiten und müssen daher selbst entscheiden, wie viel Taschengeld Sie geben können. Doch auch wenn Sie finanziell gut aufgestellt sind, sollten Sie gründlich überlegen, wie viel Taschengeld Sie für angemessen und sinnvoll halten. Je mehr Geld Ihr Jugendlicher zur Verfügung gestellt bekommt, desto weniger weiß er dessen Wert möglicherweise zu schätzen.

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