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Rauchen in der Pubertät
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Pubertät: Wie halte ich mein Kind vom Rauchen ab?

Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Kind darin unterstützen können, gar nicht erst mit dem Qualmen oder „Dampfen“ anzufangen. Auch wenn Eltern das nicht immer verhindern können, lohnt es sich doch, ein paar vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Rauchen in der Pubertät: Nein, danke! 7 Tipps zur Prophylaxe

  • Informieren Sie sich und Ihr Kind gründlich über das Rauchen. Besorgen Sie entsprechendes (kostenloses) Info- Material, etwa bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de/infomaterialien/foerderung-desnichtrauchens/jugendliche/).
  • Reden Sie ganz offen über das Thema, über die Gefahren, aber auch über den Reiz, den das Rauchen eventuell ausüben kann (Gruppenzugehörigkeit, Bedürfnis, „cool“ zu sein, Neugier etc.).
  • Sagen Sie klar, was Sie vom Rauchen halten, moralisieren Sie aber nicht! Raucher leben zwar ungesund, sind aber keine schlechten Menschen.
  • Am überzeugendsten wirken Sie natürlich, wenn Sie selbst Nichtraucher(in) sind. Damit sind Sie ein gutes Vorbild.

  • Sollten Sie selbst rauchen, so stehen Sie dazu, zeigen Sie sich aber auch selbstkritisch. Erzählen Sie Ihrem Kind von den negativen Aspekten des Rauchens – etwa von den Kosten, dem Gefühl, abhängig zu sein, dem Geruch etc.
  • Übertreiben Sie es nicht. Malen Sie Ihrem Kind keine Horrorszenarien aus, und machen Sie ihm keine Angst. Darauf reagieren Jugendliche oft mit Abwehr. Sie schalten dann ab, hören nicht zu und nehmen das, was Sie sagen, nicht mehr ernst.
  • Bleiben Sie lieber konkret, im Hier und Jetzt. Was wäre jetzt der Nachteil, wenn Ihr Kind rauchte (Taschengeld, Gestank, schlechter Geschmack im Mund etc.)? Bei Mädchen sollten sie darauf hinweisen, dass Rauchen bei gleichzeitiger Einnahme der Anti-Baby-Pille gefährlich werden kann: Krampfadern und Thrombosen können die Folge sein.
  • Grämen Sie sich nicht, wenn Ihr Kind doch einmal mit dem Rauchen beginnt. Eltern haben nur begrenzte Möglichkeiten, das zu verhindern. Bestrafen Sie es nicht dafür. Setzen Sie aber klare Regeln, wo und wann (nicht) geraucht werden darf.
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