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Die besten Tipps: Referate vorbereiten und wirkungsvoll präsentieren

Das Vorbereiten und Halten von „kleinen“ informativen Vorträgen nimmt in der Schule immer früher eine wichtige Stellung ein. Das ist nur verständlich, können die Schüler doch dabei eine Menge lernen und trainieren. Angefangen bei der selbstständigen Informationsrecherche über die kluge Strukturierung des Referates bis hin zur ansprechenden Präsentation werden den Schülern dabei zahlreiche Fertigkeiten und Fähigkeiten abverlangt. In dem folgenden Artikel möchten wir Ihnen zeigen, wie Ihr Kind Referate zugleich informativ und „publikumswirksam“ gestalten kann, sodass es ihm in Zukunft leicht fällt, sicher und selbstbewusst vor die Klasse zu treten. 

Jan-Uwe Rogge Portrait
Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Klar und verständlich reden

„Bei dieser Gelegenheit scheint es mir doch wichtig, einmal deutlich darauf hinzuweisen, dass bei der Inanspruchnahme mittelfristiger Kredite, und das sollte angesichts sinkender Zinsen und steigender Einnahmen doch wohl vertretbar sein, auch wenn das, wie ich zugeben muss, der Steuerzahler nicht so gerne sieht, der Ausbau des Schulzentrums die Priorität haben muss vor kleineren Projekten, zumal sich die finanziellen Risiken in Anbetracht des Nutzens, immerhin stellt dies ja eine Investition in die Zukunft dar, in Grenzen halten.“

Kein gutes Beispiel ist dieser Redeausschnitt aus dem Vortrag eines Politikers. Er formuliert viel zu lange Sätze und verkompliziert zusätzlich, indem er inhaltlich überflüssige Nebensätze einbaut. Das Zuhören fällt hier schwer, weil der Inhalt der Rede so kaum verständlich ist. Daher sollte Ihr Kind kurze, einfache und verständliche Sätze formulieren.

Unser Tipp: Frei reden!
Grundsätzlich sollte Ihr Kind frei reden, das heißt nicht vorformulierte Sätze ablesen, sondern mit Hilfe von Stichpunkten frei formulieren. Selbst wenn es sich dabei hin und wieder verhaspelt, können die Zuhörer ihm besser folgen und bleiben so aufmerksamer bei der Sache.

 

Sicher und selbstbewusst vortragen

In zahlreichen Rhetorikkursen haben wir mit Schülern das Vortragen vor Publikum und laufender Kamera trainiert. An der Körpersprache des jeweiligen Schülers können Sie zu Beginn des Kurses sofort erkennen, ob sie bzw. er gerne vorträgt oder das Reden vor Publikum als eher unangenehm empfindet. Zu schnelles, leises oder monotones Reden, eine unsichere, wackelige Körperhaltung, fehlender Blickkontakt zum Publikum und Übersprungshandlungen, wie zum Beispiel an der Nase kratzen oder Haare zurückstreichen, lassen oft den Eindruck entstehen, als sei der vortragende Schüler eigentlich auf der Flucht statt mitten in einem Vortrag.

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So steuert Ihr Kind die eigene Körpersprache bewusst!

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