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strukturiert lernen, Schulkinder

Gehirngerecht lernen heißt strukturiert lernen

In der Pubertät werden aus kleinen Chaoten manchmal richtige „Chaos-Typen“: das Zimmer, der Kleiderschrank, die Schulsachen, wichtige Termine – alles versinkt im Chaos. Aber auch Kinder, die eigentlich eher ordentlich sind, vergessen in der Pubertät plötzlich ihre Hausaufgaben und scheinen bereits mit einfachen Planungsaufgaben überfordert. Wie Sie Ihrem Nachwuchs in dieser Zeit mit den richtigen Strukturierungshilfen unter die Arme greifen können, lesen Sie hier. 

Jan-Uwe Rogge Portrait
Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Schritt 5: A wie Ausarbeiten

Nun beginnt Ihr Kind in Ruhe und dem zuvor überlegten Lösungsplan entsprechend die Aufgabenstellung auszuarbeiten. Auch hier sollte Ihr Kind beim Schreiben oder Rechnen auf Übersichtlichkeit achten – also Absätze oder Zeilenabstände berücksichtigen, Überschriften hervorheben, Arbeitsschritte beziffern, mit Farben arbeiten, etc.

Schritt 6: N wie Nachprüfen

Um „dumme“ Fehler zu vermeiden, sollte sich Ihr Kind am Ende jede Aufgabe Zeit nehmen, das Ergebnis zu überprüfen. Sinnvoll ist es, wenn Ihr Kind sich dabei zunächst auf solche Fehler konzentriert, die es häufiger macht oder die ihm bei Prüfungen viele Wertungspunkte kosten.

Systematische Texterfassung

Hört sich kompliziert an, ist es aber gar nicht! Bereits seit der Grundschule, spätestens ab Anfang der Mittelstufe lernt Ihr Kind, wichtige Textinhalte farbig zu markieren, einen Text in Sinnabschnitte einzuteilen und eigene Zwischenüberschriften zu finden. Wendet es diese Kenntnisse nun systematisch an, dann kann es auch schwierige Texte vollständig knacken.

Diese methodische Fertigkeit ist wichtig, denn je älter Ihr Kind wird, umso mehr wird in vielen Fächern der Unterrichtsstoff über Sachtexte vermittelt!

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