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Konzentrationskiller stören beim Lernen
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Konzentrationskiller: Was hindert mein Kind am Lernen?

Lernen und Hausaufgaben sind für Heranwachsende leidige Themen. In der Pubertät ist oft alles spannender als Schule und Lernen. Unkonzentrierte Schüler sind nicht nur in der Schule ein Problem. Zuhause sorgt das Konzentrationsproblem des Nachwuchses mitunter auch für viel Unmut und Streit. Lesen Sie im folgenden Beitrag, welche Konzentrationskiller Ihr Kind am Lernen stören und was Sie tun können, um diese Killer in ihre Schranken zu weisen oder sogar ganz zu beseitigen.  

Expertenrat von 

Konzentrationskiller 5: Störende Gedanken und andere „Befindlichkeiten“

Die häufigsten inneren Konzentrationskiller, die Ihr Kind vom Lernen ablenken, sind störende Gedanken, z.B. an die morgige Geburtstagsparty und das Geschenk, das noch besorgt werden muss, an den Streit mit der Freundin oder an das Fußballspiel am Nachmittag. Gerade diese Gedanken sind es, die in der Pubertät meist wichtiger sind als das Lernen. Aber auch Ängste z.B. vor der bevorstehenden Englischarbeit, oder schlicht Müdigkeit, Hunger, Durst, Bewegungsmangel, Unwohlsein oder Krankheit können Ihr Kind am konzentrierten Arbeiten hindern.

Wie entdecke ich Konzentrationskiller und wie kann ich sie besiegen?

Besprechen Sie mit Ihrem Kind den Unterschied zwischen inneren und äußeren Konzentrationskillern.

Ihr Kind soll darüber nachdenken,

  • welche Konzentrationskiller es stören,
  • in welcher Situation sie auftauchen und
  • wie stark sie es am Lernen hindern.

Mit einem bisschen guten Willen kann Ihr Kind viele äußere Störungen selbst in den Griff bekommen. Lassen Sie Ihr Kind zunächst selbst nach „todsicheren“ Beseitigungsstrategien suchen, z.B. Fernsehen, Computer und Handy aus, nervende Haustiere raus, interessante Zeitschriften zu, Freunde auf später verlegen etc. 

So umgehen Sie Konzentrationskiller und unterstützen Ihr Kind

  • „Wegorganisieren“ von störenden Geschwistern (und Haustieren).
  • Verschieben Sie den Besuch der Freunde auf eine gemeinsam festgelegte Zeit.
  • Möglichst kein Fernsehen sowie (bei jüngeren Kindern) Computer und Handy im Kinderzimmer. Selbst den meisten Erwachsenen fällt es schwer, ihren „Konsum“ auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren. Von Kindern kann eine Selbstkontrolle hier grundsätzlich nicht erwartet werden.
  • Sorgen Sie für gesundes Essen und ausreichend Getränke. Viel trinken unterstützt die Konzentrationsfähigkeit.
  • Sorgen Sie für ausreichend Bewegung und Schlaf. Gerade in der Pubertät brauchen viele Jugendliche zeitweise ein bis zwei Stunden mehr Schlaf als in der Zeit davor. Genaue zeitliche Empfehlungen gibt es nicht, weil das Schlafbedürfnis individuell sehr verschieden ist. Beobachten Sie Ihr Kind genau, und ermöglichen Sie ihm gegebenenfalls einfach mehr Schlaf- und Ruhezeiten.
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