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Motivieren Sie Ihr Kind in der Pubertät!
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Der Motivationstest: Wie fördere ich meinen Heranwachsenden richtig?

Gehört Ihr Kind zu den ewig motivierten oder müssen Sie es zu jeder Aufgabe zwingen? Zu welcher Gruppe der Motivierten Ihr Jugendlicher gehört und wie Sie Ihren Heranwachsenden am besten fördern, lesen Sie hier! 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

So nutzen Sie die Ergebnisse aus dem Motivationstest für den Macht-Typ

Locken Sie Ihr Kind mit zusätzlichen Befugnissen. Wenn es selbstständig arbeitet und lernt, dann bekommt es auch mehr Rechte im Familienalltag. Motivationshilfen:

  1. Erledigt es die Hausaufgaben zügig, darf es künftig selber bestimmen, wann sie gemacht werden.
  2. Setzt es sein Taschengeld sinnvoll ein, bekommt es den höheren Betrag künftig alle zwei Wochen und nicht, wie bisher, einmal in der Woche.

Das sagt der Motivationstest über den Zuneigungs-Typ aus

Bei diesem Motivationstyp wirkt positive Zuwendung, intensives Lob sehr gut. Erkennen Sie seine Leistungen verbal an und zeigen Sie ihm, wie stolz sie auf seine Ergebnisse sind. 
Motivationshilfen:

  1.  Erledigt es die Hausaufgaben zügig, erwähnen Sie das regelmäßig im Kreis der Familie und loben Sie Ihr Kind dafür.
  2. Setzt es sein Taschengeld sinnvoll ein, loben Sie häufig den Sinn Ihres Kindes für Geld und bestaunen Sie seine vernünftigen Ausgaben.

Bleiben Sie aber ehrlich und loben Sie nur das, was auch lobenswert und nicht selbstverständlich ist, z.B. sehr gründlich und schnell gearbeitet, eine gute Idee gehabt, ein schwieriges Problem alleine gelöst.

So fördern Sie den Leistungstyp nach dem Motivationstest

Kinder, die sehr ehrgeizig sind, setzen sich gerne Ziele und erreichen oder überfliegen diese. Motivationshilfen:

  1. Zum schnellen Erledigen der Hausaufgaben lassen Sie Ihr Kind mit der Eieruhr lernen (bitte auf eine großzügig bemessene Zeit einstellen, damit Ihr Kind schneller sein kann). Schlägt es die eingestellte Zeit, fühlt es sich bestärkt.
  2. Locken Sie beim Einteilen des Taschengeldes mit Äußerungen wie: "Ich glaube nicht, dass du am Ende der Woche noch etwas übrig hast. Falls doch, gebe ich dir 0,50 ? in der Woche dazu."
Mein Tipp: Der Motivations-Typ Ihres Kindes verändert sich!
Auch wenn Sie heute Ihr Kind eindeutig einem Motivationstyp zuordnen können, muss das nicht auf Dauer so bleiben. Einprägende Ereignisse im Leben oder auch einfach nur das Älterwerden können zu Einsichten führen, die die Grundmotivation ändern.
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