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Zeitmanagement verbessern
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Zeitmanagement: Bessere Noten durch gute Arbeitsorganisation in der Pubertät

Als Eltern fühlt man sich manchmal innerlich in den Wahnsinn getrieben, wenn der pubertierende Nachwuchs schulische Aufgaben erst tagelang beharrlich ignoriert, um dann am Abend vor einem Test, plötzlich und von Panikattacken getrieben, doch noch mit dem Lernen zu beginnen. Ganz abgewöhnen werden Sie Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn dieses anstrengende Lernverhalten wahrscheinlich nicht, aber mit den folgenden Tipps können Sie Ihrem Teenager helfen, die Problematik etwas zu entschärfen.  

Expertenrat von 

Ihr Kind darf nun seinem inneren Schweinehund auf keinen Fall das Ruder überlassen. Die Gefahr, dass es sich dann gar nicht mehr zum Lernen aufrafft, ist zu groß. Stattdessen kann es zwei Dinge tun, um ein gedankliches Gegengewicht zu dem demotivierenden Verhalten des Schweinehundes in Stellung zu bringen!

  1. Es kann dem Schweinehund einen Namen geben und ihn (gedanklich) vor die Tür schicken („Fred, sofort raus aus meinem Zimmer!“).
  2. Es kann dem Schweinehund einen zuvor gut überlegten „Power-Satz“ entgegenschleudern (beispielsweise „Erst lernen, dann Freizeit: kapiert!“)

Zeiteinteilung verbessern: Feste Lern- und Hausaufgabenzeiten helfen in der Pubertät

Die „Krankheit der Aufschieberitis“ wird auch dann immer akut, wenn Ihr Kind zu lange überlegt, wann es mit dem Lernen oder den Hausaufgaben beginnen soll. Schnell meldet sich dann noch der Schweinehund zu Wort – und schon hat Ihr Kind keine Chance mehr, seine Aufgaben motiviert anzugehen. Um dieser „Aufschieberitis“ zu entgehen, sollte Ihr Kind bereits im Vorhinein für jeden Tag der Woche feste Lern- und Hausaufgabenzeiten festlegen. Ohne groß nachdenken zu müssen, beginnt es dann seine Aufgaben etwa so:

  • Montag 15.00 Uhr Donnerstag 17.00 Uhr
  • Dienstag 15.30 Uhr Freitag 15.00 Uhr
  • Mittwoch 14.00 Uhr

Tipp 3: Die 3-2-1-Methode vor Klassenarbeiten anwenden

Besser als am Abend vor einer Klassenarbeit mit dem Lernen zu beginnen ist es, wenn Ihr Kind es schafft, sich wenigstens drei Tage zuvor mit dem Lernstoff zu beschäftigen. Vier oder fünf Tage vorher wären natürlich noch besser, aber für alle „Auf-den-letzten-Drücker-Lerner“ sind drei Tage schon eine enorme Verbesserung! Mit der 3-2-1-Methode kann es sich folgendermaßen auf eine Prüfung vorbereiten.

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