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Babysaft
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Braucht Ihr Baby einen speziellen Babysaft?

So wichtig ist ein Babysaft für Ihr Baby

Ganze Regale füllen sie, die verschiedenen Baby- und Kindersäfte. Doch gibt es wirklich einen Unterschied zwischen einem normalen und einem Babysaft? Lohnt es sich überhaupt, für einen speziellen Babysaft mehr Geld auszugeben?  

Expertenrat von 

In den ersten sechs Lebensmonaten bekommt ein Baby alles, was es braucht, mit der Muttermilch oder der Säuglingsmilchnahrung. Erst mit Beginn des Beikostalters kommt Saft z. B. spezieller Babysaft esslöffelweise zur Anreicherung des Breis ins Spiel. In größeren Mengen getrunken werden sie meist erst ab etwa einem Jahr.

Babysaft enthält nicht genug Vitamin C

Vitamin C verbessert die Verfügbarkeit von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse und Vollkornprodukten. Das ist besonders wichtig bei einer fleischlosen Ernährung, wenn Fleisch als guter Eisenlieferant wegfällt. Zur Sicherstellung der Eisenversorgung empfiehlt das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund, im Säuglingsalter den Getreide- und Gemüsebreien Obstsaft mit mindestens 40 Milligramm (mg) Vitamin C pro 100 Milliliter (ml) zuzugeben. Allerdings enthält in der Regel weder ein normaler Fruchtsaft noch ein spezieller Babysaft so viel Vitamin C.

Was im Babysaft drin ist, bestimmt das Gesetz

Lebensmittel wie Gläschenbrei oder Babysaft, die speziell für ein Baby und Kleinkind bis drei Jahre hergestellt und entsprechend gekennzeichnet werden, müssen nach der EU-Richtlinie für Beikost besondere Qualitätsansprüche erfüllen. Neben strengen Grenzwerten für Rückstände und Schadstoffe sind für den Babysaft Mindestwerte für Vitamine vorgeschrieben. Gemüse- und Fruchtsäfte sowie Fruchtnektare für Kinder müssen danach mindestens 25 mg Vitamin C pro 100 ml Getränk enthalten.

Im Bio-Babysaft nur natürliches Vitamin C

Von Natur aus erreicht nur Orangensaft mit etwa 40 mg Vitamin C pro 100 ml den empfohlenen Vitamin-C-Gehalt. Anderer Babysaft wie Apfel- oder Birnensaft enthält ohne künstlichen Zusatz zu wenig des empfindlichen Vitamins. Um den vorgeschriebenen Mindestgehalt an Vitamin C zu erreichen, setzen konventionelle Hersteller synthetisches Vitamin C zu.

Naturkosthersteller verzichten bei der Herstellung von Babysaft hingegen konsequent auf künstliche Zusätze. Ohne Anreicherung ist der Richtwert – abgesehen von Orangensaft – aber kaum zu erreichen. Um trotzdem einen Babysaft mit viel Vitamin C anbieten zu können, setzen Bio-Hersteller auf Acerola-Kirschen oder Sanddorn in Form von Saft oder Mark. Beide weisen hohe Mengen an Vitamin C auf:

  • 100 Gramm Acerola-Kirschen enthalten 1000 mg Vitamin C.
  • In 100 Gramm Sanddorn stecken 266 mg des begehrten Vitamins.

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