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Angst in der Pubertät
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Ängste in der Pubertät: So verhalten sich Eltern richtig!

Wie Sie Ihr Kind als Eltern optimal unterstützen.

Manche Eltern reagieren richtig erschrocken, wenn bei ihren pubertierenden Heranwachsenden mit einem Mal Ängste und Verunsicherungen auftreten. Das sind oft starke oder extreme Gefühle, von denen Sie als Vater und Mutter meinten, dass Ihr Kind sie längst überwunden hätte. 

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Die Pubertät hat mit Abschiednehmen und Neubeginn zu tun. Ihr Kind nimmt Abschied von seiner Kindheit und wendet sich einer noch ungewissen Zukunft zu. Bis jetzt wusste Ihr heranwachsendes Kind, woran es mehr oder minder war. Nun gilt es, sich aus vertrauten Zusammenhängen zu lösen und sich auf eine Reise mit noch unbekanntem Ziel zu machen.

Es gibt keine Entwicklungsphase ohne Angst. Das gilt für das Säuglings-, das Trotz- und das Schulalter ebenso wie für die Zeit zwischen dem 10. und 18. Lebensjahr. Auf die häufigsten, normalen, entwicklungsbedingten Ängste möchte ich hier eingehen.

Auf Ängste richtig reagieren: Geben Sie Halt, Sicherheit und Geborgenheit!

Eltern wundern sich über das Verhalten Ihrer Kinder, vielleicht sogar ärgern, aber zeigen doch gleichzeitig auch Verständnis dafür. Geben Sie Ihren Kindern Sicherheit und seien Sie für sie da, wenn sie gebraucht werden – das ist wichtig! Ihr heranwachsendes Kind kann sich nur dann auf den Weg machen, wenn es um den Hafen weiß, den es anlaufen kann, falls die Stürme und Ängste der Pubertät heftig toben. Fehlen Ihrem Kind Halt und Geborgenheit, ist unsicheres Verhalten und Handeln die Folge. Deshalb sollten Sie sich als Eltern über die Suche ihrer Kinder nach Verlässlichkeit auch nie lustig machen oder deren Ängste und Gefühle geringschätzen.

Mit Sätzen wie „Du brauchst doch keine Angst zu haben!“ oder „Da muss man durch!“ nehmen Sie die Emotionen Ihres Kindes nicht ernst. Genauso kontraproduktiv wäre es allerdings auch, wenn Sie solche Ängste dramatisieren, sie vielleicht sogar als Verlust des Urvertrauens Ihres Kindes deuten.

Eine dem Kind zugewandte Gelassenheit ist angesagt, eine Erziehungshaltung, die dem Kind vermittelt, dass es sich angenommen fühlen kann, und zugleich seine Ressourcen mobilisiert, um selbstständig und eigentätig mit gefühlsmäßigen Ängsten umgehen zu lernen.

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Als Leser des "Pubertäts-Überlebensbriefes" erfahren Sie hier zusätzlich noch, mit welchen Haltungen Sie Kind unterstützen können und mit welchen Vernichtungsängsten sich Jugendliche konfrontiert sehen.

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