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Pubertät bringt kognitive Verhaltensänderungen mit sich
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5 Tipps, wie Sie Ihr Kind in der Pubertät unterstützen sollten!

Wenn sich das Denken in der Pubertät…

Das widersprüchliche Verhalten von pubertierenden Jugendlichen hat etwas mit den Veränderungen im Gehirn und der kognitiven Entwicklung des Teenagers zu tun. Lesen Sie hier, wie Sie mit diesen Veränderungen am besten umgehen sollten und Ihr Kind unterstützen können. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

1. Bleiben Sie trotz Pubertät stets präsent, besonders wenn Sie das Gefühl haben, dass sich Ihr Kind in Schwierigkeiten manövriert.

Stehen Sie als Ansprechpartner zur Verfügung, und sagen Sie deutlich, ruhig und freundlich, wenn und worüber Sie sich Sorgen machen. Manchmal fällt bei Jugendlichen dann der Groschen. Wenn nicht, weiß Ihr Kind wenigstens, dass Sie sich kümmern und für es da sind. Das stabilisiert und fördert die weitere Persönlichkeitsentwicklung.

2. Bleiben Sie ein beständiger Elternteil in der Pubertät und möglichst gelassen.

Ihr Kind braucht Sie, auch wenn es manchmal nicht so aussieht. Zeigen Sie Interesse und Anteilnahme an seinen Gefühlen, Gedanken und Wünschen. Lassen Sie es sich ausprobieren, so weit es geht, und greifen Sie erst ein, wenn Sie es wirklich für nötig halten. Ihr Kind muss jetzt natürlich auch lernen, welche Folgen sein Verhalten haben kann.

3. Treffen Sie wichtige Entscheidungen mit Ihrem pubertierenden Teenager zusammen.

Entscheiden Sie nichts über seinen Kopf hinweg, aber überlassen Sie ihm auch nicht ganz allein die Schulwahl, einen Schulwechsel oder gar den Schulabbruch. Nehmen Sie nie die resignative Haltung ein: „Da kann ich ja eh nichts mehr machen, da ist ja Hopfen und Malz verloren.“ Das gibt dem Jugendlichen das Gefühl, wertlos und ein Versager zu sein.

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