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Mietkosten zahlen
© Gina Sanders

Miete und Mieterhöhung: Was ist wirklich rechtens?

Sie wohnen zur Miete und Ihr Vermieter will nach kurzer Zeit die Mietkosten erneut erhöhen? Das müssen Sie nicht einfach so hinnehmen! Lesen Sie hier, welche Rechte Sie als Mieter genießen und wie Sie unrechtmäßige Mieterhöhungen erkennen. 

Dr. Dietmar Kowertz: Verbraucherschutz-Experte
Expertenrat von 
Dr. Dietmar Kowertz, Verbraucherschutz-Experte

Checkliste: Was erlaubt ist und was nicht geht.

Nur eine korrekte Mieterhöhung ist rechtlich wirksam!

  • Sie muss in Textform erfolgen (Brief, Fax oder auch E-Mail).
  • Anschrift, Name und Datum dürfen nicht fehlen.
  • Mieterhöhungsbegehren durch die Hausverwaltung müssen eine Originalvollmacht des Eigentümers enthalten.

  • Es müssen sämtliche Unterzeichner des Mietvertrags angeschrieben werden.
  • Zwischen dem letzten und den nächsten Mieterhöhungszeitpunkt müssen mindestens 15 Monate liegen.
  • Die Gründe und der Beginn der Mieterhöhung müssen genannt werden.
  • Existiert ein qualifizierter (amtlich anerkannter) Mietspiegel, muss der grundsätzlich angegeben werden.
  • Bei Staffelmietverträgen mit fest vereinbarten jährlichen Mietpreiserhöhungen sind Erhöhungen auf Basis der Vergleichsmiete oder wegen Modernisierung grundsätzlich unzulässig.
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Warum stellen wir so dumme Fragen?
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Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

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