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Vater als Vorbild
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Beruf und Familie: Wenn Papa nie da ist

Wer ständig auf Geschäftsreise ist oder im Schichtbetrieb arbeitet, sieht als Vater nur selten seine Familie. Viele Väter plagt deshalb ein schlechtes Gewissen. Doch wie schlimm ist es für die Kinder, wenn Väter fehlen?  

Expertenrat von 
Ingrid Neufeld, Erzieherin

Kinder brauchen aufmerksame Väter

Trotzdem sollten Väter wissen, dass Kinder den Vater ganz dringend in seiner Vorbilds- und Identifikationsfunktion benötigen. Gerade in den ersten Jahren ist es wichtig, dass auch der Vater viel mit seinen noch kleinen Kindern herumtobt, auf dem Boden herumkugelt und sich mit ihnen balgt. Das schafft Nähe und Vertrauen. Daraus entsteht wiederum die so wichtige Bindung, die für das Kind sein ganzes weiteres Leben lang wesentlich ist.  Das gelingt natürlich nur, wenn der Vater sich ganz bewusst auf diese Situationen einlässt. Darum muss er sich nach der Arbeit seine Ruhepausen einlegen und erst im ausgeruhten Zustand sollte er seine Vaterpflichten übernehmen.

Sprechen Sie als Vater darüber mit Ihrer Frau. Sagen Sie Ihr, wann Sie nicht für Familienangelegenheiten zur Verfügung stehen, aber auch wann Sie wieder einsatzbereit sind. Das beugt schon im Vorfeld eventuellen Konflikten vor. Gerade wenn Sie als Vater sehr stark beruflich eingespannt sind, sollten Sie die familiären Felder, die sie übernehmen möchten, klar abstecken. Sie müssen nicht permanent anwesend sein. Aber Sie sollten eine Atmosphäre schaffen, die Ihren Kindern zeigt: "Ich bin für Euch da". Dazu gehören selbstverständlich auch Zeiten, in denen der Vater nicht gestört werden darf. Dies den Kindern klarzumachen, ist allerdings auch Ihre Aufgabe und nicht allein die der Mutter.

Vorbild sein als Vater von Söhnen

Wenn Sie Vater eines Jungen sind, haben Sie eine große Verantwortung, Ihren Sohn zu einem verantwortungsvollen Menschen zu erziehen. Ihr Sohn sieht Sie als männliches Vorbild. Seine Vorstellungen von dem wie ein Mann zu sein hat, leitet er eins-zu-eins von Ihrem Verhalten ab. Wenn Sie also zu Hause sind und sich Zeit nehmen können, sollten Sie ganz bewusst mit Ihrem Sohn auch mal andere Dinge unternehmen, als beispielsweise mit Ihrer Tochter. Auch Ihre Tochter braucht Sie, aber anders.

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