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Kinder und Jugendzimmer
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Zimmer vorausschauend einrichten

Von Kind zum Teenager

Kinder wachsen nur aus ihren Kleidern schnell heraus. Kinderzimmermöbel sind etwas, was eigentlich ständig nachgekauft werden kann und trotzdem nach einem oder zwei Jahren zu klein wird. Zu den Klassikern im Kinderzimmer gehören Möbelstücke, die zwar eine Zeit lang umgebaut werden können oder mehreren Zwecken dienen, die im Design oder in der Nutzung aber doch so eingeschränkt sind, dass sie bald ersetzt werden müssen.  

Expertenrat von 

Nicht nur Möbel werden mit der Zeit unpassend: Tapeten mit rosa Blumenfeen, Vorhänge mit knuffigen Dinosauriern und ähnliche Einrichtungsdetails sollte man eher vermeiden, wenn man nicht Gefahr laufen will, das Zimmer des Nachwuchses öfter neu gestalten zu müssen.

Neutrale, zeitlose Einrichtungen waren eher kostenintensiv

In den vergangenen Jahren war es eher modern, für jede Altersstufe eigene Möbel in eigenem Format herzustellen. Die Designs waren stark an Geschlecht, Größe, Alter und Geschmack der Kinder orientiert und mussten häufig ersetzt werden. Bei Babybett, Wickelkommode und winzigem Kleiderschrank fing es an. Passend dazu und im gleichen Design wurde der Himmel des Babybetts gestaltet, Vorhänge, Tapete und Bettvorleger mussten passen, idealerweise sogar die Bettwäsche. Wenn das Kind im Alter von drei Jahren nicht mehr in das Gitterbett will, steht mit dem Juniorbett oder Spielbett das nächste Möbelstück bereit. Selbstverständlich unterscheiden sich die Designs hier gerade so stark, dass Vorhänge, Tapeten, Bettvorleger und Bettwäsche nicht mehr passen und auch ersetzt werden müssen. Ebenfalls passend dazu: Kinderschreibtisch und -stühle, Regale in kindgerechter Größe und vielleicht ein neuer Kleiderschrank. Gegen Ende der Kindergartenzeit, spätestens im zweiten Schuljahr ist dann auch diese Einrichtung sowohl in der Größe der Möbelstücke als auch in Sachen Design nicht mehr tragbar und muss durch die nächste Stufe ersetzt werden, bevor mit zwölf Jahren das erste Jugendzimmer aktuell wird ... Was die meisten Eltern trösten dürfte: Gut erhaltene Kindermöbel haben einen hohen Wiederverkaufswert. Die wenigen zeitlosen Designs, die auch hinsichtlich der Größe länger genutzt werden konnten, waren eher Nischenprodukte.

Ökologische, nachhaltige Möbel mit Pfiff liegen im Trend


Seit einiger Zeit finden sich jedoch vermehrt hochwertige Kindermöbel auf dem Markt, die in Naturhölzern gehalten sind und in der Größe so unspezifisch sind, dass sie tatsächlich vom Kleinkind- bis ins Jugendalter durchhalten können. Die Möbelstücke können mit Zusatzbauteilen passend gemacht werden, textile Accessoires sorgen für die optisch passende Gestaltung und lassen sich kostengünstiger ersetzen als ganze Zimmereinrichtungen. Und das wichtigste bei alldem: Die Möbel sind aus nachhaltig erwirtschafteten Hölzern produziert, haben oft eine ökologisch oder gar nicht behandelte Oberfläche und werden eingehend auf Schadstoffe geprüft. Ein Beispiel für solche durchaus gut durchdachten Möbelstücke ist das Mini-Hochbett vom Hersteller Allnatur. Das Bett kann als Hochbett gekauft werden, lässt sich aber später zu einem einfachen Jugendbett in schlichtem Design zurückbauen. Als Mini-Hochbett ist es mit einer Leiter und einer Rutschbahn ausgestattet, die variabel angebracht werden können. Das Bett ist mit einem hohen umlaufenden Holzrahmen gesichert, so dass auch kleine Kinder nicht so einfach herausfallen können. Ein textiler Aufbau macht das Bett zu einer kuscheligen Höhle, ein Vorhang kann unter dem Mini-Hochbett angebracht werden, um die Fläche darunter in eine weitere Spielfläche zu verwandeln. Regale können angehängt werden, zusätzliche Kissen sind verfügbar.

Vielfältige, wandelbare Stücke, die zeitlos sind und Generationen überdauern

Wie dieses Bett funktionieren auch Schreibtische, die in der Höhe mitwachsen, um Regale und Rollcontainer und zusätzliche Ablageflächen ergänzt werden können. Auch Schränke und Regale, die aus einzelnen Elementen aufgebaut sind, lassen sich beliebig ergänzen und erweitern oder wieder auseinandernehmen, um den jeweiligen Bedürfnissen des Zimmerbewohners oder der -bewohnerin gerecht zu werden. Das Massivholz ist nicht nur haltbar und nachhaltig, sondern auch zeitlos. Die individuelle Ausrichtung des Kinderzimmers wird durch andere Dinge erreicht, durch Bettwäsche, Poster, die Befüllung der Regale oder die Bodengestaltung. Besonders interessant ist dabei, dass gerade diese mitwachsenden Möbelstücke oft ergonomisch gut durchdacht sind und der (Rücken-)Gesundheit der Kinder zugute kommen.

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