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Wenn Kinder Halsschmerzen haben, steckt meist eine harmlose Erkältung dahinter. Hier erfahren Sie, wie Sie mit Schüßler-Salzen die Schmerzen lindern können.
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Lindern Sie Halsschmerzen bei Ihrem Kind mit Schüßler-Salzen

Natürlich gesund, mit Schüßler-Salzen

Wenn Kinder Halsschmerzen haben, steckt meist eine harmlose Erkältung dahinter. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie mit Schüßler-Salzen die Schmerzen lindern und weiteren Entzündungen vorbeugen können. 

Silke Lemhöfer, Heilpraktikerin und Dozentin
Expertenrat von 
Silke Lemhöfer, Heilpraktikerin und Dozentin

Unterschiedliche Formen von Halsschmerzen

Halsschmerzen durch akute Entzündungen der Rachenschleimhaut oder der Mandeln gehören zu den häufigsten Beschwerden bei Kindern. Meist sind sie durch Viren bedingt, seltener auch durch Bakterien. Je nach dem Ort der Entzündung spricht man von einer …

  • Rachenentzündung:
    Betroffen ist die Schleimhaut, die den gesamten Rachen auskleidet. Mögliche Ursachen sind eine durch Viren ausgelöste Erkältung oder eine chronische Reizung der Rachenschleimhaut, z.B. durch Rauch, trockene Heizungsluft oder behinderte Nasenatmung.
  • Mandelentzündung:
    Diese meist bakterielle Infektion betrifft das Lymphgewebe der Gaumen und/oder Rachenmandeln. Meist ist sie mit hohem Fieber und starken Schmerzen verbunden. Die Mandeln sind stark geschwollen und teilweise mit weißen Stippchen belegt. Manchmal kommt auch ein kleinfleckiger Hautausschlag hinzu. Ein Arztbesuch ist in diesem Fall dringend erforderlich!
  • Seitenstrangangina:
    Auslöser sind Bakterien oder Viren, die die Abwehrzellen seitlich im Rachen unter der Schleimhaut befallen haben. Bei leichten Halsschmerzen ohne weitere Symptome reicht meist eine Behandlung mit Schüßler-Salzen und Hausmitteln aus, um die Erreger zu bekämpfen. Auch bei schwereren Entzündungen, z. B. einer akuten Mandelentzündung, die vom Arzt behandelt werden muss, können Sie Schüssler-Salze als Unterstützung einsetzen.

Bei diesen Symptomen sollten Sie mit Ihrem Kind zum Arzt gehen:

  • keine Besserung der Halsschmerzen trotz Behandlung nach 3 bis 4 Tagen
  • hohes Fieber
  • plötzlich auftretende, sehr starke Halsschmerzen
  • geschwollene, eitrige Mandeln oder geschwollene Halslymphknoten
  • Atem- und Schluckbeschwerden
  • Hautausschlag
  • kloßige Sprache
  • Hinzukommen von Bauchschmerzen und Übelkeit

Was Sie jetzt für Ihr Kind tun können

„Wehret den Anfängen.“ Getreu diesem Motto ist es wichtig, dass Sie schon bei den ersten Anzeichen von Halsschmerzen und Erkältung aktiv werden. Häufig können Sie so ein Ausbreiten der Viren noch verhindern:

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind viel trinkt. Das dient der Befeuchtung der Rachenschleimhaut. Ideal sind Salbei- und/oder Kamillentee.
  • Kinder ab ca. 5 Jahren sollten mehrmals täglich mit Salbeitee oder Salzwasser gurgeln.
  • Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit in dem Zimmer, in dem sich das Kind aufhält (z. B. mit einem feuchten Tuch über der Heizung).
  • Ein Quarkwickel lindert die Schmerzen und zieht die Entzündung heraus.

Verstreichen Sie hierzu 2 bis 3 Esslöffel Quark auf die Mitte eines Baumwolltuchs, schlagen Sie die freien Seiten darüber, und wickeln Sie das Tuch mit einem Schal darüber um den Hals des Kindes – am besten über Nacht. (Achtung: Nicht anwenden bei Kindern mit einer Kuhmilchallergie!)

 

So behandeln Sie Ihr Kind mit Schüßler-Salzen

Wie alle Entzündungen im Körper durchlaufen auch Halsentzündungen in der Regel drei Stadien. Sie lassen sich daher nach dem sogenannten „Entzündungsschema“, das Dr. Schüßler hierfür entwickelt hat, behandeln (siehe Tabelle).

  • Mein Tipp: Sehr gute Erfahrungen bei beginnenden Halsschmerzen habe ich mit einer Lösung aus Grapefruitkernextrakt (erhältlich in der Apotheke). Sie macht Bakterien, Viren sowie Pilzen den Garaus und enthält zudem noch viel Vitamin C für die Abwehr. Geben Sie 3 bis 4 Tropfen in ein Glas lauwarmes Wasser, und lassen Sie Ihr Kind damit den Mund spülen oder gurgeln. Wenn Ihr Kind das mag, können Sie ihm die Lösung auch in den Hals sprühen. (Die Lösung kann im Kühlschrank bis zu einer Woche aufbewahrt werden.)

Diese Schüßler-Salze helfen bei Halsschmerzen

1. Stadium
Schüsslersalz:Nr. 3: Ferrumphosphoricum D12
Symptome:Der Hals kratzt, die Stimme klingt rau, Ihr Kind fühlt sich schlapp. Fieber bis 38,5°C.
Wirkung:Hilft dem Körper, mehr Sauerstoff in das Entzündungsgebiet zu transportieren und regt den Stoffwechsel an
Dosierung:

Gleich zu Beginn der Schmerzen viertel- bis halb-stündlich je1 Tablette Nr. 3 imWechsel mit Nr. 4. Bei Besserung stündlich einnehmen, bis die Beschwerden nachlassen.

2. Stadium
Schüsslersalz:

Nr. 4: Kaliumchloratum D6

Symptome:

Die Schluckbeschwerden nehmen zu, die Rachenschleimhaut ist rot, die Zunge belegt.

Wirkung:

Löst die weißlichen Ablagerungen auf der Zunge und im Rachen, macht die Atemwege wieder frei.

3. Stadium
Schüsslersalz:Nr. 6: Kalium sulfuricum D6
Symptome:Bei längeren Hals-schmerzen, die mit einem gelb- lichen Zungen-belag verbunden sind.
Wirkung:Unterstützt die Entgiftung des Körpers, sorgt für mehr Sauerstoff in den Zellen und aktiviert den Stoffwechsel.
Dosierung:3 x täglich 2 Tabletten, bis der Belag verschwunden ist.
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