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Aluminium in Lebensmitteln
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Aluminium vermeiden: So schützen Sie Ihre Familie vor Aluminium

Aluminium war schön öfter in aller Munde, soll es doch Demenz und Krebs begünstigen. Vor einigen Monaten wurde schon vor Aluminiumzusätzen in Deos gewarnt. Lesen Sie hier, vor welchen Alltagsgegenständen Sie sich und Ihre Familie noch schützen sollten. 

Dr. Dietmar Kowertz: Verbraucherschutz-Experte
Expertenrat von 
Dr. Dietmar Kowertz, Verbraucherschutz-Experte

Alufolie: Folie aus Aluminium

Alufolie wird gern zum Einwickeln, Aufbewahren, Garen und Braten von Lebensmitteln verwendet. Auch hier kann Aluminium über die Speisen (vor allem die säurehaltigen) in den Körper gelangen.

Verzichten Sie möglichst auf Alufolie. In diesem Zusammenhang sollten Sie beispielsweise auch auf das  Ablecken von Jogurt-Deckeln verzichten.

Aluminium in Magenmitteln

In manchen Magenmitteln sind Aluminiumverbindungen (Aluminiumhydroxid) enthalten, die die angegriffene Magenwand auskleiden und somit entzündliche Prozesse aufhalten bzw. heilen sollen (z.B. Maaloxan, Riopan, Talcid). Fragen Sie Ihren Arzt nach aluminiumfreien Alternativen, beispielsweise carbonathaltige Antazida (Magnesium- oder Kalziumkarbonat), so genannte H2-Blocker (Famotidin, Ranitidin) oder  Protonenpumpenblocker (Esomeprazol, Pantoprazol).

Bestehen Getränkedosen aus Aluminium?

Getränkedosen bestehen schon aus Kostengründen hierzulande meist aus Weißblech  und nicht, wie vielfach angenommen wird, aus Aluminium. Lediglich in den Deckeln wird Aluminium verarbeitet.

Wenn Sie nicht sicher sind, prüfen Sie das Material mit einem Magneten. An Weißblech haftet er, an Alu nicht. Am besten verzichten Sie jedoch generell auf Dosengetränke.

Aluminium als Lebensmittelzusatzstoff

Aluminium ist als Lebensmittelzusatzstoff E 173 als Farbstoff für Überzüge von Zuckerwaren sowie zum Verzieren von Kuchen und Keksen erlaubt. Vermeiden Sie den Verzehr von Gebäck, auf dem dieser Inhaltsstoff deklariert ist.

Aluminium in Laugengebäck

Bei Analysen von Laugengebäck (Brezel, Brötchen, Stangen) wurden erhöhte Aluminiumkonzentrationen nachgewiesen, die von Aluminiumblechen in den Backöfen stammten.

Fragen Sie Ihren Bäcker, ob er solche Backbleche verwendet, und verzichten Sie gegebenenfalls auf den Verzehr von Laugengebäck.

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