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Bio-Lebensmittel
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Mit Bio-Lebensmitteln vermeiden Sie Schadstoffe in der Kindernahrung

Natürlich soll das, was Sie Ihrer Familie auftischen, gesund sein und lecker schmecken, aber bitteschön nicht zu viel kosten. Obst und Gemüse mit Bio Siegel schlägt „normales“ Gemüse um Längen, doch bei einigen anderen Lebensmitteln sind die Unterschiede gar nicht so gravierend. Wir verraten Ihnen, wie Sie gut und günstig Einkaufen und Schadstoffe im Essen vermeiden! 

Expertenrat von 


  • Eier von glücklichen Hühnern, die draußen herumlaufen dürfen, schmecken einfach besser. Außerdem sind Eier mit Bio-Siegel weniger mit Salmonellen belastet und enthalten mehr Vitamin A, Carotinoide und gesunde Fettsäuren.
    Empfehlung für eine gesunde schadstofffreie Ernährung: Greifen Sie zu Eiern mit Bio-Siegel, die Sie auf dem Wochenmarkt oder inzwischen auch schon beim Discounter kaufen können.
  • Fisch ist eingefroren in der Regel frischer als an der Fischtheke, da die Fische auf dem Fangschiff ausgenommen und sofort tiefgefroren werden. „Frischer“ Fisch wurde oft einfach nur wieder aufgetaut. Fettfische wie Tunfisch reichern Schadstoffe an, enthalten aber mehr von den gesunden Omega-Fettsäuren. Studien zufolge überwiegen beim Fischverzehr die Gesundheitsaspekte, sodass auch bei Kindern keine negativen Effekte durch die Schadstoffbelastung nachgewiesen werden konnten. Trotzdem sollten Sie Babys und Kleinkindern Fettfische – wenn überhaupt – nur gelegentlich geben!  
    Empfehlung für eine gesunde schadstofffreie Ernährung: Kaufen Sie Fisch ruhig tiefgefroren im Supermarkt.

  • Fleisch ist nur dann wirklich gesund, wenn es nicht aus Massentierhaltung stammt. Konventionell gehaltene Tiere werden immer noch mit Wachstumsbeschleunigern, Hormonen und Antibiotika behandelt und bekommen eventuell genmanipuliertes Futter. Wie käme es sonst, dass ein Kilo Schweinefleisch manchmal weniger kostet als die gleiche Menge Katzenfutter!  
    Empfehlung für eine gesunde schadstofffreie Ernährung: Kaufen Sie Fleisch mit Bio-Siegel. Das ist annähernd rückstandsfrei, beinhaltet ein geringeres BSE-Risiko und schrumpelt beim Braten nicht zusammen.
  • Kartoffeln sind in Bio-Qualität schon günstig zu bekommen. Doch selbst pestizidfreie Kartoffeln nehmen Schadstoffe wie Schwermetalle aus dem Boden auf.  
    Empfehlung für eine gesunde schadstofffreie Ernährung: Gut und günstig kaufen Sie Kartoffeln direkt beim Bauern oder auf dem Wochenmarkt.
  • Milch, Jogurt und Käse sind dank ihrer Inhaltsstoffe wie Vitamin A, B12, D und reichlich Kalzium gesund. Doch Bio-Milch und -Milchprodukte von glücklichen Kühen sind gesünder (siehe unter „Butter“). Naturjogurt enthält keine Zusätze außer Milch und Milchsäurekulturen, da tut’s oft auch ein konventionelles Produkt. Fruchtjogurt muss mindestens 6 Prozent frische Früchte enthalten. Achtung: Auch in Bio-Fruchtjogurts stecken Aromen und obwohl es natürliche Aromen sind, stammen sie nicht unbedingt aus Früchten, sondern werden z. B. von Mikroorganismen produziert. Normaler Käse ist nach Untersuchungen von ÖKO-TEST weder stärker mit Schadstoffen belastet noch verkeimter als Bio-Käse. Einziger Unterschied: Konventioneller Käse ist an der Oberfläche mit einem Antipilzmittel (Natamycin = E 235) behandelt. Um das zu entfernen, genügt es aber, die Rinde etwa einen halben Zentimeter dick wegzuschneiden.  
    Empfehlung für eine gesunde schadstofffreie ErnährungWas die Schadstoffbelastung angeht, können Sie Milch (am besten lichtgeschützt in der braunen Glasflasche oder im Tetrapak), Jogurt und Käse problemlos auch beim Discounter kaufen. Bio-Ware enthält jedoch mehr gesunde Inhaltsstoffe!
    Achtung: Vom Geschäft vorportionierter Käse könnte in weichmacherhaltiger Folie eingewickelt sein!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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