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Bio-Lebensmittel
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Mit Bio-Lebensmitteln vermeiden Sie Schadstoffe in der Kindernahrung

Natürlich soll das, was Sie Ihrer Familie auftischen, gesund sein und lecker schmecken, aber bitteschön nicht zu viel kosten. Obst und Gemüse mit Bio Siegel schlägt „normales“ Gemüse um Längen, doch bei einigen anderen Lebensmitteln sind die Unterschiede gar nicht so gravierend. Wir verraten Ihnen, wie Sie gut und günstig Einkaufen und Schadstoffe im Essen vermeiden! 

Expertenrat von 


  • Möhren als Massenware aus dem Treibhaus schmecken oft fad. Öko-Möhrchen schmecken nicht nur besser, sondern enthalten auch weniger Schadstoffe und mehr gesunde Carotinoide. 
    Empfehlung für eine gesunde schadstofffreie ErnährungSpeziell zur Zubereitung von Babynahrung sollten Sie unbedingt Bio-Möhren kaufen.
  • Öle sind am vitaminreichsten, wenn sie kaltgepresst sind, sollten dann aber nicht erhitzt, sondern nur für Salate verwendet werden. Die günstigste Fettsäurezusammensetzung für Babys hat Rapsöl. Auch Olivenöl ist gesund, sollte aber aus erster Pressung stammen („nativ extra“). 
    Empfehlung für eine gesunde schadstofffreie ErnährungGute Öle bekommen Sie teilweise sogar im Supermarkt, wie Tests mit Olivenöl belegen.
  • Paprika werden häufig stark mit Pflanzenschutzmitteln gespritzt, insbesondere wenn sie aus Südeuropa stammen. Holländische Gewächshaus-Paprika sind kaum belastet, doch garantiert giftfrei sind nur die Bio-Schoten. 
    Empfehlung für eine gesunde schadstofffreie ErnährungBei Paprika lohnt sich wegen der erheblichen Schadstoffbelastung Bio-Ware auf jeden Fall.

  • Salat aus konventionellem Anbau enthält sehr oft Pestizide und erhöhte Mengen Krebs erregenden Nitrats. Bio-Ware ist kaum mit Pestiziden belastet und enthält um 50 Prozent weniger Nitrat. 
    Empfehlung für eine gesunde schadstofffreie ErnährungFür Kinder unbedingt Bio-Salat kaufen, auch wenn der Salatkopf dann etwas teurer ist.
  • Tomaten enthalten Vitamin A und C, Folsäure sowie zellschützendes Lycopin. Bio-Tomaten liefern mehr davon als konventionelle Früchte. Am besten schmecken sonnenverwöhnte Tomaten aus südlichen Ländern. Tomaten aus Spanien oder Italien weisen allerdings Rückstände von bis zu vier verschiedenen Pestiziden auf. 
    Empfehlung für eine gesunde schadstofffreie ErnährungKaufen Sie möglichst Bio-Freilandtomaten, die sind gesund und schmecken!
  • Zitronen müssen Bio sein, wenn Sie Pflanzenschutzmittel wirklich vermeiden wollen. Eine ungespritzte Bio-Zitrone kostet nur unwesentlich mehr als eine konventionell angebaute Frucht. 
    Empfehlung für eine gesunde schadstofffreie ErnährungWenn Sie die Zitrone nur auspressen wollen, ist eine als „unbehandelt“ (ist nicht gleichzusetzen mit pestizidfrei!) deklarierte Frucht ausreichend. Sobald Sie auch die Schale, etwa zum Backen, verwenden wollen, sollten Sie in jedem Fall Bio-Zitronen kaufen.
Mein Tipp für eine gesunde und schadstofffreie Ernährung
Bevorzugen Sie Obst- und Gemüsesorten, die gerade Saison haben und aus Ihrer Region stammen. Denn frisch vom Erzeuger stecken am meisten Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe drin. Auch wenn auf dem Wochenmarkt nicht alles „Bio“ ist, können Sie dort in der Regel frisch, gesund und günstig einkaufen. Die regionale Luxusvariante für Naturkost gibt es in Form der „Gemüsekiste“, mit der Sie sich Bio-Waren aus heimischem Anbau bis an die Haustür liefern lassen können.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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