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Vermeidung von Nanopartikel
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Nanopartikel: So schützen Sie Ihr Kind!

Die einen sehen sie als großen Fortschritt, die anderen nur als Bedrohung: Nanopartikel. Über die Risiken ist noch wenig bekannt. Lesen Sie hier, was wir bisher über Nanopartikel wissen und wie Sie Ihr Kind vor den Risiken schützen können.  

Expertenrat von 

Nanopartikel aus Sonnencreme können die Haut nicht durchdringen

Sonnenschutzmittel mit mineralischem UV-Filter enthalten Titandioxid und/oder Zinkoxid. Da sie aber einen weißen Film auf der Haut hinterlassen, werden heute überwiegend Nanopartikel eingesetzt. Dann ist der „Weißeffekt“ geringer und sogar die Schutzwirkung besser. Studien des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigten, dass diese Nanopartikel intakte Haut nicht durchdringen können. Was jedoch bei erkrankter Haut (z. B. bei Sonnenbrand oder Neurodermitis) geschieht, ist bislang unklar. Bei Einatmung hoher Dosen löste freies Nano-Titanoxid (keine Sorge, in Sonnenschutzmitteln ist es fest gebunden!) im Tierversuch Krebs aus, und beim Verschlucken könnte es die Darmzellen schädigen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht versehentlich Sonnenmilch trinkt!

Nano-Silber: Vorsicht ist geboten!

Silber wirkt antibakteriell, Nano-Silber wirkt deutlich stärker keimtötend. Es wird z. B. in Kühlschränken zur Oberflächenbeschichtung eingesetzt und soll das Wachstum von Keimen verhindern. Derzeit ist nicht klar, ob von Nano- Silber eine Gesundheitsgefahr für den Menschen ausgeht. Das BfR rät daher vorsichtshalber davon ab.

Bislang müssen Nanopartikel nicht deklariert werden

Nanopartikel müssen bislang nicht gekennzeichnet werden. Möglicherweise finden sich auf der Verpackung Formulierungen wie Mikro-Pigmente,mikrokristallin, mikrofein, ultrafein oder mikronisiert, was auf Nanoteilchen hinweist. Seit 2013 ist zumindest auf Kosmetikprodukten eine verbindliche Deklaration vorgeschrieben. Inhaltsstoffe in Nanogröße müssen dann auf der Verpackung mit dem Zusatz „Nano“ ausgewiesen werden.

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