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Ein Herbsttag in der Natur ist für Familien ein echtes Erlebnis. Mit den passenden Ideen werden Spaziergänge oder Ausflüge zu echten Highlights für Ihre Kids.

Den Herbst gemeinsam erleben: Die besten Basteltipps für Kinder

Naturerlebnis in der Herbstzeit

Mit buntem Herbstlaub und all den anderen „Herbstschätzen“ können Sie mit Ihren Kindern hervorragend basteln. Bunte raschelnde Blätter faszinieren alle Kinder. Wie schön, wenn man darin herumspringen darf. Doch mit buntem Herbstlaub & Co. lässt sich noch viel mehr anfangen. 

Expertenrat von 

Der Herbst ist ein wahres Fest für die Sinne

Die bunten Farben sprechen das Auge an, Ihr Kind hört das Rascheln des Laubes, riecht die feuchte Erde und den Geruch der welkenden Blätter. Beim Spaziergang durch den Park oder im Wald findet es jetzt die tollsten Schätze: Herbstlaub in verschiedenen Formen und Farben, Bucheckern, Kastanien, Moos, schöne Steine, Zweige oder Rindenstückchen.

  • Mein Bastel-Tipp: Die Natur gibt viele Bastel-Materialien her!
    Gerade im Herbst sollten Sie niemals ohne Stofftasche oder Plastiktüte (passt in jede Jackentasche!) zum Spaziergang aufbrechen. So haben Sie immer einen Sammelbehälter für all die kleinen Kostbarkeiten dabei, die Ihr Kind unterwegs findet.

 

1. Naturexperiment Wetterhexe (ab 4-5 Jahren)

Wussten Sie, dass sich Tannen-, Fichten- oder Kiefernzapfen prima als „Mini- Wetterstation“ eignen? Sie können mit Ihrem Kind ein Experiment machen: Sammeln Sie einige Zapfen, und legen Sie diese zu Hause in ein Schälchen mit Wasser. Lassen Sie Ihr Kind eine halbe Stunde später nachsehen, wie sich die Zapfen verändert haben: Sie sind dann bereits zur Hälfte geschlossen und nach etwa einer Stunde ganz zu.

Erklärung: Die Zapfen schließen bei Regenwetter ihre Schuppen, um die Samen vor Nässe zu schützen. Bei sonnigem, trockenem Wetter öffnen sich die Zapfen wieder. Deswegen eignen sie sich gut als einfache Wettervorhersage – am besten als kleine „Wetterhexe“.

Zum Basteln braucht Ihr Kind:

  • 1 großen Tannenzapfen
  • 1 Holzkugel (Durchmesser etwa 2 cm) oder eine große Haselnuss
  • Filzstifte, einige Wollfäden, etwas Knete, Kleber
  • etwas Stroh oder einige sehr dünne kleine Ästchen
  • einen kleinen Ast (Länge etwa wie eine Zimtstange)
  • etwas Draht oder Gärtnerbast

So wird’s gemacht:

  1. Lassen Sie Ihr Kind die Knete zu einer Kugel formen und flachdrücken. In diesen „Fuß“ stecken Sie den Zapfen mit dem dickeren Ende nach unten aufrecht hinein.
  2. Malen Sie auf die Holzkugel bzw. Haselnuss ein Gesicht auf und kleben Sie mit Ihrem Kind einige Wollfäden als Haare an diesen „Kopf“. Kleben Sie den Hexenkopf oben auf den Zapfen.
  3. Basteln Sie nun zusammen den Hexenbesen. Das etwas größere Ästchen wird der Besenstiel, die kleinen Äste oder das Stroh ergeben das Reisig. Befestigen Sie das Besenreisig mit etwas Draht oder Gärtnerbast am Besenstiel und fixieren Sie den fertigen Hexenbesen mit Draht oder Bast am Tannenzapfen.
  4. Nun ist die Wetterhexe fertig und kann draußen, allerdings an einem vor direktem Regen geschützten Standort, das Wetter vorhersagen.

2. Bastel-Spiel: Was passt nicht hierher? (ab 3 Jahren)

Das folgende Versteckspiel schult die Beobachtungsgabe Ihres Kindes. Markieren Sie ein bestimmtes, nicht zu großes Areal (einige Quadratmeter) im Wald, indem Sie es mit Stöckchen abstecken oder größere Steine an die Grenze legen. Dort verstecken Sie Dinge, die Sie von zu Hause mitgebracht haben. Geeignet sind z. B. eine Lunchbox, ein Puppenkleid, ein kleiner Ball, ein Spielzeugauto, ein Bauklotz, ein Handschuh, eine Socke, ein Eierbecher oder ein Eierlöffel aus Plastik. Bitten Sie Ihr Kind, alle Dinge in ein mitgebrachtes Körbchen oder eine kleine Tasche einzusammeln, die nicht in den Wald gehören. Kann es alle versteckten Gegenstände finden?

  • Mein Tipp: Je älter Ihr Kind ist, umso kleiner und unauffälliger dürfen die versteckten Gegenstände sein, damit das Aufspüren noch eine Herausforderung darstellt.

3. Basteln Sie ein Natur-Tastsäckchen (ab 2-3 Jahren)

Für Kinder, die nichts mehr in den Mund stecken. Sie benötigen dazu einen Stoffbeutel. Diesen können Sie leicht aus einem Gästehandtuch selber machen, das Sie einmal in der Mitte falten und dann an den beiden Außenseiten zusammennähen.

Ersatzweise können Sie natürlich auch eine Tastkiste vorbereiten: Sie brauchen dazu einen Karton mit Deckel, z. B. einen Schuhkarton. In den Deckel schneiden Sie ein Loch zum Hindurchgreifen. Befüllen Sie dann das Säckchen oder den Karton mit verschiedenen Naturmaterialien. Herbstlaub ist hier natürlich weniger geeignet, weil die Blätter schnell kaputt gehen, wenn Ihr Kind in den Sack greift und erfühlt, was sich alles darin befindet. Besser sind verschiedene Nüsse, Steine, unterschiedliche Äste und Rindenstückchen, Kastanien, Eicheln, Bucheckern, Hagebutten,„Nasenzwicker“ (Ahornsamen), Tannenzapfen und Schneckenhäuschen.

Lassen Sie Ihr Kind in das Säckchen oder den Karton greifen:

  • Kann es Ihnen sagen, was es in der Hand hält?
  • Kann es Gegenstände herausfischen, die sich glatt bzw. rau oder warm bzw. kalt anfühlen?

Ist Ihr Kind im Kindergartenalter, können Sie es bitten, Ihnen gezielt etwas herauszusuchen, etwa eine Kastanie oder einen Tannenzapfen. Lassen Sie es die Gegenstände, die es herausholt, ordnen: Alle länglichen Dinge wie Äste oder Tannenzapfen auf die eine Seite, alles Rundliche wie Nüsse oder Kastanien auf die andere Seite. Gibt es Dinge, die übrig bleiben, weil sie nirgends dazupassen? Welche sind das und warum passen sie nicht? 

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